Todesursache geklärt

Leichen in Tiefkühler – so starben Mutter und Tochter

Im Fall der zwei Toten in einer Kühltruhe in Innsbruck steht nun die wahrscheinliche Todesursache fest: Ersticken.
Michael Pollak
15.01.2026, 13:45
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Es war der wohl aufsehenerregendste Mordfall im Westen Österreichs. Im grausamen Doppelmord-Fall von Innsbruck gibt es jetzt neue Erkenntnisse: Die 34-jährige Frau und ihre zehnjährige Tochter, deren Leichen im November 2025 in Kühltruhen entdeckt wurden, wurden laut Obduktion mit hoher Wahrscheinlichkeit erstickt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck der Tiroler Tageszeitung.

Zwei Männer sitzen seit Monaten wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Haupttäter, ein 55-jähriger Arbeitskollege der Getöteten, hatte anfangs von einem Unfall gesprochen – später gab er zu, die Leichen versteckt zu haben. Die Kühltruhen befanden sich hinter einer Rigipswand in der Wohnung seines Bruders. Der jüngere der beiden Männer soll bei Beschaffung und Aufbau geholfen haben.

Ins Rollen kam der Fall durch eine Vermisstenmeldung: Ein in Deutschland lebender Cousin der Frau schlug im Juli 2024 Alarm. Der Hauptverdächtige erklärte damals, Mutter und Tochter seien in die Türkei gereist – doch dort wusste niemand von einer solchen Reise.

Die Handys der beiden Vermissten wurden später gefunden – ein für die Ermittler "ungewöhnlicher" Fund. Erst Monate nach seiner Festnahme gestand der 55-Jährige das Verstecken der Leichen. Über das Motiv ist weiterhin nichts bekannt.

Die Obduktion der stark verwesten Körper hatte sich laut Polizei über mehrere Wochen gezogen. Der genaue Tathergang bleibt weiter unklar.

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