Tierquälerei in China

Lebende Hamster als Preis im Greifautomaten

In China konnte man lebende Hamster aus einem Spielautomaten angeln. Nach Empörung im Netz wurde er entfernt – doch die Lösung ist nicht besser.
Newsdesk Heute
15.03.2026, 10:11
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In einer Spielhalle in der chinesischen Millionenmetropole Shenzhen sorgte ein Greifautomat der besonders grausamen Art für Empörung. Statt Plüschtieren konnten Besucher dort lebende Hamster mit dem mechanischen Greifarm fangen.

In sozialen Netzwerken machten Bilder die Runde, die verängstigte Hamster zeigten, die in den Ecken des Glasautomaten kauerten. Wer keine Gewissensbisse hatte, konnte versuchen, sich eines der Tiere zu angeln.

Wie n-tv.de unter Berufung auf die chinesische Nachrichtenplattform Nanfang Daily berichtet, stand der umstrittene Automat in einem Spielzentrum im Bezirk Baoan. Internetnutzer kritisierten das Angebot heftig als Tierquälerei.

Keine Gesetze gegen solche Tierquälerei

Die Empörung im Netz zeigte zumindest teilweise Wirkung. Als Reporter vor Ort erschienen, war der Hamster-Automat bereits abgebaut worden. Mitarbeiter bestätigten, dass das Gerät entfernt wurde - allerdings gibt es in China keine klaren Gesetze gegen solche Formen der Tierquälerei.

Mit dem Tierschutz war es aber auch danach nicht weit her: An derselben Stelle wurden stattdessen Wasserbecken mit Fischen und Schildkröten aufgestellt, die Besucher mit kleinen Netzen aus den Becken fischen konnten.

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