Niederösterreich

Lebensgefährtin erstochen – Mann (83) vor Gericht

Ein 83-Jähriger muss sich wegen Mordes verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin (86) erstochen haben.

Erich Wessely
Der Prozess findet am Landesgericht in Korneuburg statt.
Der Prozess findet am Landesgericht in Korneuburg statt.
Daniel Schreiner

Ein 83-Jähriger muss sich am 22. September am Landesgericht Korneuburg wegen Mordes verantworten. Dem österreichischen Staatsbürger wird vorgeworfen, im März in Stockerau (Bezirk Korneuburg) seine 86 Jahre alte Lebensgefährtin erstochen zu haben. Im Fall einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von zehn bis zu 20 Jahren oder lebenslang.

Die Bluttat war am 25. März in einer Stockerauer Wohnung verübt worden. Der Beschuldigte soll mit einem Küchenmesser mehrmals auf den Hals- und Brustbereich des Opfers eingestochen haben. Der Sohn des Angeklagten machte zu Mittag die schreckliche Entdeckung.

83-Jähriger verletzt aufgefunden

Am Ort des Geschehens war der 83-Jährige verletzt aufgefunden worden. Er wurde per Notarzthubschrauber nach Krems transportiert und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg noch im dortigen Universitätsklinikum festgenommen. Der Angeklagte, der Suizid zu begehen versucht haben soll, sprach von einer "Verzweiflungstat". Hintergrund dürfte eine Erkrankung der Lebensgefährtin gewesen sein. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at

1/83
Gehe zur Galerie
    <strong>21.06.2024: "Mehr netto": So will Neos-Chefin unser Gehalt ändern</strong>. Beate Meinl-Reisinger ist wütend. Die Neos-Chefin will vernommen haben, dass SPÖ und ÖVP schon an Ministerlisten arbeiten. <a data-li-document-ref="120043667" href="https://www.heute.at/s/mehr-netto-so-will-neos-chefin-unser-gehalt-aendern-120043667">Der große "Heute"-Talk.</a>
    21.06.2024: "Mehr netto": So will Neos-Chefin unser Gehalt ändern. Beate Meinl-Reisinger ist wütend. Die Neos-Chefin will vernommen haben, dass SPÖ und ÖVP schon an Ministerlisten arbeiten. Der große "Heute"-Talk.
    Sabine Hertel
    Mehr zum Thema
    An der Unterhaltung teilnehmen