Für immer hinter Gittern

Lebenslang für Anschlagsversuch auf US-Präsident Trump

Ein 59-jähriger US-Bürger wurde in Florida wegen versuchten Mordes an Donald Trump zu lebenslanger Haft verurteilt. Trump blieb unverletzt.
Newsdesk Heute
04.02.2026, 21:19
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Lebenslang hinter Gitter – so lautet das Urteil für einen 59-jährigen US-Amerikaner, den ein Geschworenengericht in Florida wegen versuchten Mordes an Donald Trump schuldig gesprochen hat. Die Vorsitzende Richterin Aileen Cannon sprach am Mittwoch von einer "vernünftigen Strafe" für Ryan Routh. Diese solle "die Öffentlichkeit vor zukünftigen Straftaten" Rouths schützen.

Laut Gericht hatte der Dachdecker vor, Trump im September 2024 beim Golfspielen zu erschießen – nur wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl. Ein Sicherheitsbeamter sagte im Prozess aus, er habe Routh am Rand von Trumps Golfplatz in West Palm Beach entdeckt.

Er eröffnete das Feuer auf den Mann, der sich offenbar mit einem Gewehr im Gebüsch versteckt hatte. Routh konnte zunächst flüchten, wurde aber später festgenommen. Trump blieb bei dem Vorfall unverletzt.

"Ich wurde von Gott gerettet"

Im Prozess verteidigte sich der Dachdecker über weite Strecken selbst und plädierte auf "nicht schuldig". Erst am Ende des Verfahrens nahm der zeitweise verwirrt wirkende Routh einen Anwalt an. Der vorbestrafte Mann gab an, Trump im Jahr 2016 selbst noch gewählt zu haben. Nach der ersten Amtszeit des Rechtspopulisten (2017 bis 2021) zeigte er sich aber enttäuscht und nannte Trump einen "Pavian" und einen "Idioten".

Trump hatte vor dem versuchten Anschlag bereits ein weiteres Attentat überlebt, das weltweit für Aufsehen sorgte. Ein Schütze verletzte ihn am 13. Juli 2024 bei einem Wahlkampfauftritt in Butler, Pennsylvania, am Ohr. Der Attentäter wurde vom Secret Service erschossen.

Trump streckte danach die Faust in die Höhe und rief seinen Anhängern zu "Kämpft, kämpft" ("Fight, fight"). In seiner Antrittsrede im Jänner 2025 sagte der Präsident zu dem Vorfall: "Ich wurde von Gott gerettet, um Amerika wieder großartig zu machen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.02.2026, 21:19
Jetzt E-Paper lesen