Die Ermittlungen nach der Tragödie um einen erst 24-Jährigen laufen auf Hochtouren. In Leopoldsdorf bei Wien ist die Trauer groß. Der Mann war am Heimweg bei einer Tankstelle von einem Auto angefahren worden. Der Lenker ließ das Opfer einfach liegen und fuhr weiter. Der junge Mann erlag seinen schweren Kopfverletzungen am Straßenrand.
Bisher fehlt von dem Fahrerflüchtigen jede Spur, ein Zeitungszusteller hatte den Schwerverletzten Samstagfrüh gegen 4.25 Uhr gefunden und Alarm geschlagen. Leider kam für den 24-Jährigen jede Hilfe zu spät.
Der Fall erinnert an einen Cold-Case vom 29. März 2022 in Wien-Alsergrund. Damals war Lehrer Georg S. (35) von einem Auto angefahren worden. Auch hier ließ der Lenker das Opfer einfach schwer verletzt liegen, der damals 35-Jährige starb hilflos vor dem Eingang einer Tiefgarage in der Spitalgasse 12. Bei dem Pädagogen wurde ein Schädel-Hirn-Trauma und eine schwere Verletzung im Bein- bzw. Hüftbereich festgestellt.
Fast ein Jahr lang wurde intensiv ermittelt, doch der fahrerflüchtige Lenker konnte nicht ausgeforscht werden. Auch vier Jahre nach der Tat ist der Unfalllenker noch immer auf der Flucht. "Im Rahmen der Ermittlungen zu besagtem Fall wurden Spuren ausgewertet und es wurde Hinweisen nachgegangen", so ein Polizeisprecher auf "Heute"-Anfrage. "Leider ist der Fall nach wie vor ungeklärt."
Der Pädagoge wohnte in der Nähe des Tatorts, unterrichtete in einem Jugendcollege Basisbildung und Deutsch als Zweitsprache für Geflüchtete und Asylwerber. Sein Tod bleibt vorerst ungesühnt. Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.