Kampf um Zinshaus

Halbschwester fordert 300.000 Euro – Erbin verzweifelt

In Wien streiten zwei Frauen um ein Zinshaus-Erbe. Elisabeth H. hofft, ihr Zuhause nicht zu verlieren – doch ihre Halbschwester klagt.
Thomas Peterthalner
27.01.2026, 05:30
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Elisabeth H. aus Wien weiß gerade nicht, wo ihr der Kopf steht. Nach dem Tod ihres Vaters meldete plötzlich eine Halbschwester Ansprüche auf das Erbe an – und das, obwohl die Frau angeblich keinen Kontakt zum Vater hatte und im Testament ausdrücklich enterbt wurde.

Streit um 300.000 Euro

Konkret geht es um die Hälfte eines Zinshauses in Wien-Favoriten. Die Halbschwester fordert 300.000 Euro – Geld, das Elisabeth H. nicht hat. Unterstützung sucht sie jetzt bei Rechtsanwalt Hubert Niedermayr – zu sehen am Dienstag (27.1.) um 21.20 Uhr auf JOYN und PULS 4.

"Ich kenne sie nicht einmal"

"Ich bin wirklich enttäuscht, weil ich sie ja nicht mal kenne. Die Eltern haben es nicht für sie aufgebaut, dass sie sich ins gemachte Nest setzt, sondern eben für mich, also für meine Familie eben", erklärt die Wienerin in der Sendung "Erbstreit" auf Puls 4.

Anwalt Niedermayr hilft der betroffenen Wienerin.
Puls 4

Hat Halbschwester trotzdem Anspruch?

Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung steht eine brisante Frage: Haben Kinder, die nie Kontakt zu ihren Eltern hatten und enterbt wurden, Anspruch auf einen Pflichtteil? Entscheidend könnte sein, von wem der Kontaktabbruch ausging – und ob die Halbschwester ihren Vater in schwierigen Zeiten im Stich gelassen hat.

Schwere Vorwürfe vor Gericht

Zusätzlich belasten schwere Vorwürfe die Situation: Gewalt und Alkoholmissbrauch sollen eine Rolle gespielt haben. Bei den Verhandlungen im Justizpalast Wien geht es hoch her – die Stimmung ist angespannt, die Emotionen kochen hoch. Ob Elisabeth H. das Zinshaus in Wien-Favoriten behalten kann, muss nun das Gericht entscheiden. Mehr am Dienstag (27.1.) um 21.20 Uhr auf Puls 4.

{title && {title} } pet, {title && {title} } Akt. 27.01.2026, 10:36, 27.01.2026, 05:30
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