Am 13. Dezember 2025 wurde einem österreichischen Geschäftsmann eine Ausreisekontrolle an einem Flughafen in Nigeria zum Verhängnis. In Lagos wurde der Vorarlberger Textilunternehmer von den Behörden gefasst – "Heute" berichtete.
In seinem Koffer hatte der Mann Bargeld im Wert von 800.575 US-Dollar und 651.505 Euro verstaut. Die Devisen soll er nicht ordnungsgemäß deklariert haben. Der Verdacht lautet somit auf Verstoß gegen das Geldwäschegesetz. Seit seiner Festnahme sitzt der Vorarlberger in Untersuchungshaft.
Bereits am 8. Jänner soll der Mann einem Bundesgericht in Lagos vorgeführt worden sein. Wie die "Krone" berichtet, stehe die österreichische Botschaft in der nigerianischen Hauptstadt Abuja mit dem Mann in Kontakt. Dieser würde seine Unschuld beteuern.
Der Vorarlberger erhalte konsularische Unterstützung und habe eine eigene Rechtsvertretung, die eine Freilassung auf Kaution anstrebt. Die Staatsanwaltschaft will den Österreicher hingegen im Gefängnis sehen.
Eine Entscheidung über die Freilassung auf Kaution soll jedenfalls in einer Verhandlung am Freitag fallen. Für den Geschäftsmann gilt die Unschuldsvermutung.