Alle Zahlen da: So viele Lehrer sind bis jetzt geimpft

Bildungsminister Heinz Faßmann und Wiens Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr bei einem Schulbesuch am Montag
Bildungsminister Heinz Faßmann und Wiens Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr bei einem Schulbesuch am MontagHANS PUNZ / APA / picturedesk.com
Bildungsminister Heinz Faßmann gab am Mittwoch neue Details zur Impfquote beim Lehrpersonal bekannt.

Am Montag startete im Osten Österreichs wieder die Schule. Die restlichen Bundesländer sind kommenden Montag an der Reihe. Zum Start in der Sicherheitsphase müssen Schülerinnen und Schüler in Wien zwei PCR-Tests und einen Antigen-Test pro Woche absolvieren, in den restlichen Bundesländern ist es anders herum.

82 Prozent des Lehrpersonals geimpft

Maskenpflicht gilt vorerst nur am Gang, in drei Wochen wird diese Regelung dann von der Inzidenz abhängig sein. Nicht geimpfte Lehrer müssen sich ebenfalls drei Mal testen lassen und mindestens einen PCR-Test erbringen.

Alle Corona-Regeln in der Schule im Überblick!

Am Mittwoch gab Bildungsminister Heinz Faßmann neue Details zur Impfquote bei den Lehrerinnen und Lehrern bekannt. So sei die Impfbereitschaft in dieser Berufsgruppe laut dem Minister hoch. 82 Prozent der Lehrer und Lehrerinnen zwischen 20 und 64 Jahren sind vollständig geimpft. Erhoben wurden die Daten zum 31. August, also kurz vor Schulbeginn.

Unterschiede nach Bundesländern, Geschlecht und Schultyp

So gibt es aber Unterschiede in den Bundesländern und auch bei den Geschlechtern. Die höchste Impfquote beim Lehrpersonal weist das Burgenland mit 87 Prozent auf, gefolgt von Wien (85), Niederösterreich, der Steiermark (je 83), Vorarlberg (82) und Tirol (80). Niedriger ist die Quote in Kärnten (79), Oberösterreich (78) und Salzburg (77). Auch ließen sich mehr Männer (85 Prozent) als Frauen (81 Prozent) impfen.

Weiters lässt sich eine Differenzierung nach Alter und Schultyp erkennen. 87 Prozent der Pädagogen und Pädagoginnen über 50 Jahre sind vollimmunisiert. Die meisten geimpften Lehrer und Lehrerinnen (88 Prozent) unterrichten an höheren Schulen. Am niedrigsten ist die Quote in den Volksschulen (77 Prozent).

Absage für 1G-Regel 

"Wäre die Impfbereitschaft in der gesamten Bevölkerung so hoch wie beim Lehrpersonal, hätten wir mit der Pandemie keine Probleme mehr", meint Faßmann. Bei steigenden Infektionszahlen setzt der ÖVP-Minister weiter auf systematisches und strukturiertes Testen für eine virusrobuste Schule. Ungeimpfte Lehrer und Lehrerinnen müssen weiterhin regelmäßig testen. Eine 1G-Regelung kann sich der Bildungsminister nicht vorstellen.

Für Schulabmeldungen kündigte Faßmann an, eine zweite Externisten-Prüfung einzuführen. Der Impfstatus des Lehrpersonals wird weiterhin monatlich ausgewertet.

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