Leicester: Wie es nach dem Tod vom Boss weitergeht

Aiyawatt Srivaddhanaprabha trauert gemeinsam mit den Leicester-Stars Vardy und Schmeichel um seinen Vater, den Klub-Boss Vichai Srivaddhanaprabha.
Aiyawatt Srivaddhanaprabha trauert gemeinsam mit den Leicester-Stars Vardy und Schmeichel um seinen Vater, den Klub-Boss Vichai Srivaddhanaprabha.Bild: imago sportfotodienst
Leicester trauert um Klub-Boss Srivaddhanaprabha. Nach dem Heli-Unglück herrscht Fassungslosigkeit. Wie geht es mit dem Verein weiter?

In Leicester steht alles still. Die englische Stadt in den East Midlands trauert um jenen Mann, der den Töchtern und Söhnen der Region vor zwei Jahren so viel Freude bereitet hatte.

Vichai Srivaddhanaprabha starb am Samstag bei einem tragischen Helikopter-Unfall ums Leben, vier weitere Insassen wurden in unmittelbarer Nähe zu King Power Stadium getötet. Es ist die Heimat vom Leicester City Football Club, der zuvor im Premier-League-Match gegen West Ham ein 1:1 erkämpft hatte. Srivaddhanaprabha war live dabei, wie bei fast jedem Heimspiel. Der Klub-Besitzer war dafür bekannt, sich nach den Spielen seiner Foxes per Hubschrauber ausfliegen zu lassen.

Der thailändische Milliardär steckte sein Herzblut und jede Menge Geld in den Verein. Auch ihm ist es zu verdanken, dass Leicester 2016 sensationell englischer Meister wurde.

Sohn könnte nachfolgen



In erster Linie herrscht so kurz nach dem Unglück Fassungslosigkeit. Keiner kann die Situation so richtig realisieren. Tausende Fans pilgerten in den Stunden seit dem Absturz zum Stadion und legten Blumen nieder. Die Spieler gedachten ihres Bosses bei der Kranzniederlegung in der Spielfeldmitte. Es flossen Tränen. Riyad Mahrez, der im Sommer den Verein verlassen hatte, traf am Montag zum 1:0-Sieg seines neuen Klubs Manchester City gegen Tottenham. Sein Tor widmete er dem Ex-Boss, schluchzte nachher: "Er war wie ein Vater für mich."

Jetzt wünschen sich die Fans, dass der Verein weiter im Besitz der "King Power International Group" bleibt - dem Klub und dem Boss und dessen Familie zuliebe.

Sein Sohn Aiyawatt könnte Srivaddhanaprabha beerben. Er ist 34 Jahre alt und in der Firma bereits Stellvertreter seines Vaters. Außerdem ist er Vize-Boss bei Leicester und beim belgischen Zweitligisten OH Leuven. Er flog am Sonntag aus Thailand nach England.

Srivaddhanaprabha hatte vier Kinder. Sie werden sich das Milliardenerbe aufteilen. Was mit dem Fußball-Klub passiert ist noch nicht geklärt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Foxes in der Familie bleiben.

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(Heute Sport)

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