Nach dem Wirbel um ein fehlgeleitetes Paket mit menschlichen Leichenteilen hat sich nun auch der oberösterreichische Flugzeugzulieferer FACC zu Wort gemeldet. Das Unternehmen bestätigt, dass die außergewöhnliche Lieferung auf einen Fehler am Flughafen München zurückzuführen ist. "Es gab eine Verwechslung am Flughafen München", bestätigte man bei FACC. Weiteren Kommentar wollte das Unternehmen nicht abgeben.
Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag in der Warenannahme des Werks in St. Martin im Innkreis. Dort wurde ein tiefgekühltes Paket geöffnet, das eigentlich Produktionsmaterial enthalten sollte. Stattdessen befanden sich darin mehrere menschliche Oberkörper, die für wissenschaftliche Zwecke bestimmt waren.
Für die Mitarbeiter vor Ort war der Fund zunächst ein Schock. Die Polizei wurde verständigt und nahm Ermittlungen auf. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass kein Verbrechen hinter der Lieferung steckt.
"Es gab eine Verwechslung am Flughafen München", erklärt FACC gegenüber der "Krone". Weitere Details nennt das Unternehmen nicht und verweist auf laufende rechtliche Verfahren.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei Sendungen aus den USA vertauscht. Das Paket mit den Leichenteilen landete dadurch in Oberösterreich, während die für FACC bestimmte Lieferung an einen anderen Empfänger weitergeleitet wurde.
Inzwischen wurde die Panne aufgeklärt. Die Sendungen wurden wieder den richtigen Empfängern zugeordnet und befinden sich auf dem Weg an ihren vorgesehenen Bestimmungsort.