Die Europacup-Euphorie ist wieder verpufft! Rapid Wien musste sich am Sonntag trotz klarem spielerischen Übergewichts dem Wolfsberger AC geschlagen geben. Goldtorschütze war Leihspieler Philipp Prosenik, der wie im ersten Saisonduell gegen seinen Stammklub traf.
Die Europacup-Euphorie ist wieder verpufft! geschlagen geben. Goldtorschütze war Leihspieler Philipp Prosenik, der wie im ersten Saisonduell gegen seinen Stammklub traf.
Gegen die Lavanttaler wusste Rapid-Coach Mike Büskens mit der Aufstellung zu überraschen, brachte auf den defensiven Außenbahnen Wöber und Thurnwald und Jelic auf dem linken Flügel. Das machte sich beinahe in der fünften Minute bezahlt. Da flankte der Offensivspieler auf Giorgi Kvilitaia, der sich gegen WAC-Schlussmann Dobnik durchsetzte, Hüttenbrenner klärte vor der Torlinie. In der 17. Minute machte der Kärntner Schussmann bei einem Jelic-Schuss den Winkel zu.
Zwei Minuten später faustete Dobnik einen Schaub-Schuss von der Strafraumgrenze weg. Danach stellte sich die Elf von Heimo Pfeifenberger mehr und mehr auf das Rapid-Angriffsspiel ein und kam selbst zu Möglichkeiten. Nach Jacobo-Hereingabe ließen Sonnleitner und Schößwendter durch, der völlig überraschte Gerald Nutz brachte den Ball nicht aufs Tor (31.). Nachdem Szanto in der 37. Minute nur hauchdünn verzog, schoss auch Tschernegg auf der Gegenseite knapp drüber (43.).
Im zweiten Durchgang brauchte Grün-Weiß eine Viertelstunde, um wieder Druck aufzubauen. WAC-Keeper Dobnik machte abermals mit zwei Glanztaten Großchancen zunichte. Einen Sonnleitner-Kopfball in der 62. Minute klärte der Keeper mit der Schulter, bei Joelintons Abschluss aus kürzester Distanz stand der Schlussmann richtig (65.).
Auch bei einem harmlosen Joelinton-Kopfball (70.) brachte den WAC-Keeper nicht in Verlegenheit. Doch die zahlreichen vergebenen Chancen rächten sich in der 76. Minute. Da drückte Rapid-Leihspieler Philipp Prosenik einen Abpraller nach einem Offenbacher-Freistoß zur schmeichelhaften Führung über die Linie. Vom Schock musste sich der Rekordmeister erholen, kam erst in der 88. Minute durch einen harmlosen Schaub-Schuss zu einem Abschluss. Danach entstand keine Gefahr mehr.
Damit können die Hütteldorfer den Patzer von Leader Sturm Graz nicht nützen, der Abstand bleibt bei neun Zählern. Rapid hat die letzten vier Spiele im neuen Allianz Stadion nicht gewinnen.
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