Sport

Leipzig? Augsburg-Boss spendet lieber Ultras Blut

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:39

Der "Wichser-Eklat" zwischen Augsburg und Leipzig wirkt noch immer nach. Jetzt boykottiert der Augsburg-Präsident das Auswärtsspiel bei den Bullen.

Klaus Hofmann, der Präsident des deutschen Bundesliga-Klubs FC Augsburg, hat einen erklärte Lieblingsfeind: RB Leipzig. Der 50-jährige Unternehmer sieht im Geschäftsmodell des Red-Bull-Klubs eine Gefahr für den Fußball. Seine Aussage, dass er sich bei jeder Niederlage der Leipziger ein Bier aufmache, ist längst legendär.

Vor dem erneuten Duell der beiden Klubs am Freitag (20.30 Uhr) lässt der Augsburg-Boss mit einer provokanten Aktion aufhorchen. Er wird die Reise nach Leipzig nicht antreten, stattdessen geht er lieber zum Blutspenden bei den Augsburg-Ultras. Rund 1.000 Hardcore-Anhänger des bayrischen Klubs werden am Freitag ein Fest in der Kneipe beim Stadion ausrichten, bei dem sie alle gemeinsam Blut spenden und später das Spiel gemeinsam verfolgen.

"Hofmann hat permanent den Mittelfinger gezeigt"

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Hofmann wiederum wird in Leipzig von niemandem vermisst werden. "Beim letzten Spiel musste man ihn fast aus der Loge entfernen, weil er permanent den Mittelfinger gezeigt hat", erzählt RB-Präsident Oliver Mintzlaff in der "Bild"-Zeitung.

Aber auch ohne Hofmann vor Ort hat das Aufeinandertreffen der beiden Klubs das Potenzial zu einem "Hassgipfel". Schließlich gab es da beim letzten Duell noch den "Wichser-Eklat", als Augsburg-Kapitän Daniel Baier mit einer obszönen Geste in Richtung der Leipzig-Bank für einen handfesten Skandal sorgte. Dass sich Baier erst zwei Tage später dafür entschuldigte, machte die ganze Angelegenheit auch nicht besser – im Gegenteil.

(red.)

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