Leopold Museum zeigt sein bedeutendstes Klimt-Werk

Hans-Peter Wipplinger öffnet für "Heute" die Türen des Leopold Museum und zeigt, welches das wohl wichtigste Klimt-Werk des Museum ist und wie ein ganzes Zimmer im Museum ausgestellt wird.
Hans-Peter Wipplinger öffnet für "Heute" die Türen des Leopold Museum und zeigt, welches das wohl wichtigste Klimt-Werk des Museum ist und wie ein ganzes Zimmer im Museum ausgestellt wird.Leopold Museum/Lisa Rastl, Sophie Mostögl
Für die Video-Reihe "Aus dem Rahmen" zeigt Direktor Hans-Peter Wipplinger welches Werk im Leopold Museum eine Goldmedaille gewonnen hat.

Nach dem mumok öffnet auch das Leopold Museum für die "Heute"-Video-Reihe "Aus dem Rahmen" seine Türen. Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger beleuchtet darin sechs der wichtigsten Werke des Hauses. Den Anfang macht "Am Attersee" von Gustav Klimt. "Er war von 1900 bis 1916 dort jährlich auf Sommerfrische. Es ist eines der modernsten Werke. Klimt hat damit den Schritt vom Historismus in die moderne, avantgardistische Kunst des Jugendstils vollzogen", so Wipplinger.

Ein ganzes Zimmer als Kunstwerk

Vom Attersee geht es zu einem Lieblingswerk des Museums-Chefs: "Tod und Leben" von Gustav Klimt. "Er hat das Werke zwei Mal überarbeitet, obwohl dieses Werk auf der internationalen Kunstausstellung in Rom mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde." Warum Klimt das Gemälde verändert hat, ist laut Wipplinger ein Rätsel. Fix ist: "Es ist wohl das bedeutendste Klimt-Werk im Leopold Museum."

Nach Klimt präsentiert der Leopold-Chef Kunst von Otto Prutscher und Josef Hoffmann – und diese steht hinter Glas in einer Vitrine. Bei den Werken handelt es sich hauptsächlich um Glas-und Metallarbeiten, sowie Möbel. Apropos Möbel: Ein ganzes Zimmer von Josef Hoffmann ist derzeit im Leopold ausgestellt. "Es ist deswegen außergewöhnlich, weil es ein geschlossenes Zimmer ist. Ganz im Sinne des Gesamtkunstwerkes von Josef Hoffmann. Er hat nicht nur die Möbel designt, sondern auch die Textilien, die Lampen, den Wandschmuck," erzählt Wipplinger.

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Zu sehen gibt es noch Werke von Egon Schiele, die für das Haus sehr bedeutend sind. Mehr Kunst zeigt das Leopold Museum derzeit im Netz. Ähnlich wie im mumok, bietet das Haus Online-Führungen an. Doch nicht nur im Leopold selbst gibt es die aktuellen Ausstellungen zu sehen. Auf der Seite des Burgtheaters wird die Schau "Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis", die bis 6. März 2022 im Leopold Museum zu sehen ist, auf die virtuelle Bühne gebracht.

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Philipp Haus begibt sich im Rahmen der inszenierungsbegleitenden Serie #wittgenlive mit unterschiedlichen Gästen auf die Spuren des Wiener Philosophen. Sechs Teile der Inszenierung gibt es mittlerweile online zu sehen. 

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