Letzte Ehre für toten Boss: Foxes reisen nach Thailand

Auf Leicester kommt das schwerste Spiel der Vereinsgeschichte zu. Dann fliegt das Team in die Heimat des toten Vereins-Bosses: Thailand.

Der tragische Tod von Leicester-City-Boss Vichai Srivaddhanaprabha (60) erschüttert die Fußball-Welt. Am vergangenen Samstag kam der Klub-Mäzen nach dem 1:1 seiner Mannschaft gegen West Ham United beim Abflug aus dem Stadion im Helikopter ums Leben.

Der Hubschrauber kam nur wenige Augenblicke, nachdem er von der Spielfeldmitte abgehoben war, in Turbulenzen und stürzte neben dem King Power Stadium ab. Alle fünf Insassen starben. Einer von ihnen: Der Präsident.

Srivaddhanaprabha tat auch abseits des Fußballs viel für die Region, steckte viel Geld in öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser. Leicester verhalf er 2016 zum sensationellen Meistertitel in der Premier League.

Das Ligacup-Spiel wurde unter der Woche abgesagt. Die Spieler trafen sich stattdessen zur Kranzniederlegung in der Spielfeldmitte. Dort, wo der Boss immer mit seinem Hubschrauber an- und abreiste. Am Samstag tragischerweise zum letzten Mal. Es flossen Tränen bei den Stars der Foxes, Ex-ÖFB-Kapitän Christian Fuchs und Co.

Am Samstag wartet der schwere Gang zu Aufsteiger Cardiff. Die Waliser empfangen Leicester in der Premier League. Die Spieler treten für ihren toten Präsidenten an. An Liga-Alltag ist noch lange kein Hindenken.

Im Anschluss setzen sich die Foxes in den Flieger. Um Srivaddhanaprabha die letzte Ehre zu erweisen, reist das Team in dessen Heimat nach Thailand. Rund 9.500 Kilometer liegen zwischen Leicester und Bangkok. Für die Engländer ist es eine Reise ans andere Ende der Welt. Das Ableben des beliebten Milliardärs lässt die beiden Regionen ganz nahe zusammenrücken. (Heute Sport)

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