Eines der beliebtesten Werke von Giacomo Puccini wird seit Mitte Juli bis 22. August im Steinbruch St. Margarethen gezeigt: Die Oper "Tosca" ist "eine Geschichte über große Gefühle, politische Intrigen und einen erbarmungslosen Kampf um Macht", sagt Intendant Daniel Serafin.
Im Mittelpunkt steht die gefeierte Sängerin Floria Tosca (Joyce El-Khoury, Melissa Purnell, Celine Byrne). Sie liebt den Maler Mario Cavaradossi (Yongzhao Yu, Bror Magnus Tødenes, Adorján Pataki), doch ihr gemeinsames Glück gerät rasch in Gefahr. Der skrupellose Polizeichef Baron Scarpia (Gevorg Hakobyan, Hansung Yoo, Marco Caria) hat es auf sie abgesehen. Mit Drohungen, Eifersucht und gezielter Manipulation versucht er, die Sängerin für sich zu gewinnen.
"Gerade deshalb wirkt die Oper heute aktueller denn je", so Serafin weiter. "Tosca muss sich in einer Welt behaupten, in der politische Interessen, männliche Machtansprüche und gesellschaftliche Erwartungen unaufhörlich an ihr zerren."
Für die Neuinszenierung zeichnet erneut das Team rund um Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger, sowie Kostümbildner Giuseppe Palella verantwortlich. Beide prägten im Steinbruch bereits Produktionen wie "Turandot" und "Aida". 80 Tonnen Stahl und Gerüstbau, 500.000 Schrauben, sechs Kilometer Staffeln und Theaterlatten wurden für die "barocke Pracht zwischen Licht und Schatten" gebraucht, die den Steinbruch in Rom um 1800 verwandeln.
Dirigent Valerio Galli, der bereits mit "Carmen" im Steinbruch begeisterte, kehrt ans Pult zurück. Ein internationales Sänger-Ensemble und rund 400 Mitwirkende vor und hinter der Bühne machen "Tosca" zu einer der größten Opernproduktionen des Sommers. "Heute" verlost 3x2 Karten für Freitag, 21. August um 20 Uhr.
Das Gewinnspiel ist aktiv bis 13. August 2026, 08:00 Uhr. Die Gewinner*innen werden per E-Mail oder telefonisch verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.