"Leider vermasselt" - Entschuldigung für Pride Whopper

Der "Pride Whopper" von Burger King sollte für gleiche Liebe und gleiche Rechte stehen – doch verfehlt wohl das Thema.
Der "Pride Whopper" von Burger King sollte für gleiche Liebe und gleiche Rechte stehen – doch verfehlt wohl das Thema.Burger King
Eigentlich wollte Burger King Österreich mit dem "Pride Whopper" ein Zeichen für Gleichberechtigung setzen - doch die Kampagne ging nach hinten los.

Geschmacklich gleich wie der herkömmliche Whopper und doch mit einem Unterschied: Mit den zwei gleichen Brötchenhälften beim "Pride Whopper"wollte Burger King eigentlich ein Zeichen für Gleichberechtigung setzen und die heimische LGBTQ-Community unterstützen.

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Die Kampagne erntete allerdings so heftige Kritik, dass er noch vor Ende Juni von der Karte verschwindet und sich die zuständige Werbeagentur entschuldigt.

"So peinlich"

Vor allem die Reaktionen LGBTI-Community auf die Brötchen-Idee waren eindeutig, wie queer.de berichtet. "Komplett sinnlose Aktion", "Leute, das ist echt so peinlich" oder "What in straight hell?" lauteten einige noch freundliche Kommentare in sozialen Medien. Einige User wiesen zudem darauf hin, dass zwei Bottoms in einer schwulen Beziehung wenig Spaß hätten.

Sowohl Fast-Food-Kette als auch Werbeagentur reagierten. Der "Pride Whopper" sollte inzwischen wieder von der Karte verschwunden sein und Jung van Matt Donau räumt in einem englischsprachigen Statement auf LinkedIn Fehler ein.  

"Das ist unsere Schuld"

"Wir haben eure Stimmen gehört und aufmerksam registriert", heißt es darin. "Leider haben wir es vermasselt und uns über die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten des Pride Whopper nicht ausreichend mit Community-Mitgliedern unterhalten. Das ist unsere Schuld", so die Agentur.

Man habe mit dem "Pride Whopper" für gleiche Liebe und gleiche Rechtewerben wollen, heißt es weiter in der Stellungnahme. "Unsere größte Sorge ist, ob wir mit dieser Kampagne Mitglieder der LGBTQ-Community beleidigt haben. Wenn dies der Fall ist, entschuldigen wir uns aufrichtig." Bei künftigen Kampagnen werde man Expertinnen und Experten für die Kommunikation mit der queeren Community einbeziehen.

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