Wer an diesem Strand ins Meer pinkelt, zahlt 750 Euro

Wer in der spanischen Stadt Vigo einen Strandtag genießt, sollte zum Urinieren besser eine öffentliche Toilette anstelle des Meeres aufsuchen.
Wer in der spanischen Stadt Vigo einen Strandtag genießt, sollte zum Urinieren besser eine öffentliche Toilette anstelle des Meeres aufsuchen.MIGUEL RIOPA / AFP / picturedesk.com
In Spanien werden die Strandregeln immer strenger. Wer sich Erleichterung verschaffen möchte, sollte weder Meer noch Sand wählen. 

Sogenannten "Wildpinklern" wird in Spanienjetzt das Leben schwer gemacht, denn das Urinieren ins Meer oder in den Sand kann ihnen diesen Sommer teuer zu stehen kommen. Doch damit noch nicht genug, mit einem ganzen Strafenkatalog will man in der nordspanischen Stadt Vigo nun die Sauberkeit und Hygiene der Strände sicherstellen, meldet der spanische Fernsehsehsender "Antena 3 Noticias".

 Nach Pfingsten – Baden in Italien wird noch teurer>>>

Wer demnach bei der "physiologischen Entleerung ins Meer oder an den Strand" erwischt wird, muss laut Paragraf 12 künftig 750 Euro zahlen.

Wohin mit der Notdurft?

Das Magistrat der Stadt weist außerdem daraufhin, dass an allen Stränden öffentliche Toiletten vorhanden sind. Damit gibt es auch für Kinder keinen Grund, in das Meer oder in den Sand zu urinieren. 

Doch in der Gegend dürfte die Natur von den Menschen nicht nur als Toilette verwendet werden, sondern auch gleich als Badewanne. Aus diesem Grund ist auch das Benutzen von Shampoooder Seife im Meer oder auch in den öffentlichen Duschen verboten und wird mit einem Bußgeld geahndet.

Schluss mit BBQ

Ebenfalls untersagt ist das Grillen am Strand oder das Benutzen von Gas-Flaschen zum Erwärmen von Speisen. Jetzt bleibt nur noch zu klären, wer das Ganze kontrollieren soll, denn das ist laut dem spanischen Medium bis jetzt offenbar noch nicht geregelt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account kiky Time| Akt:
ReisenReiseSpanien

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen