Kein Scherz! Hier kannst du Wohnung gegen Haus tauschen

Beim "Tinder" für Immobilien kommt es bei einem Match zu einer Besichtigung.
Beim "Tinder" für Immobilien kommt es bei einem Match zu einer Besichtigung.Getty Images/iStockphoto
Die Preise für Immobilien sind derzeit jenseits von Gut und Böse. Abhilfe schaffen will die Plattform Hoyou mit einem Matching-System.

Steigende Immobilienpreise und eine hohe Zuwanderungsrate rufen jetzt eine neue Marktidee auf den Plan: Die Plattform Hoyou will mittels Immobilientausch in der Schweiz jetzt Abhilfe schaffen.

Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste Plattform dieser Art und die Idee dahinter ist scheinbar simple: Getauscht werden kann Haus gegen Wohnung, Haus gegen Haus oder Wohnung gegen Haus.

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Tinder für Immobilien

Alles, was es dazu braucht ist ein Like von beiden Seiten für die jeweiligen Objekte. Bei einem Match gibt es Besichtigungstermine. "Es ist wie beim normalen Immobilienverkauf. Mit der Plattform wollen wir einfach die sich suchenden Bedürfnisse zusammenbringen", sagt Hoyou-Gründerin Christine Hegglin.

Wer also genug von seiner Stadtwohnung hat, kann sie auf der Webseite des Start-ups aus dem Kanton Zug etwa gegen ein Haus, ein Berg-Chalet oder ein Loft eintauschen.

Ausgetrockneter Markt

Als Immobilienvermittlerin habe sie oft erlebt, dass viele Leute ihre Häuser und Wohnungen zwar gerne verkaufen würden, etwa eine junge Familie mit Nachwuchs, die mehr Platz brauche, oder ein älteres Ehepaar, das eine altersgerechte Wohnung suche. Sie warteten mit dem Verkauf aber ab, bis sie eine Alternative fänden. "Wenn aber alle warten, tut sich nichts. Das Resultat ist ein ausgetrockneter Markt", so Hegglin.

Derzeit ist das Angebot noch kostenlos, ab 2023 soll es aber mehrere Abo-Modelle geben, die sich etwa von der Art der Anonymität oder von der Maklerberatung unterscheiden. Das günstigste Abo gibts ab 19.90 Franken pro Monat.

Bereits wenige Wochen nach dem Start der Plattform habe es an die hundert Objekte zur Auswahl und auch schon sieben Tausche gegeben. "Die Nachfrage ist groß", sagt Hegglin. Deshalb soll bald auch der Tausch von Mietwohnungen und -häusern möglich sein.

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