Liga-Boss hat Fotos gesehen: "Wird kein Erdbeben geben"

Liga-Boss Christian Ebenbauer
Liga-Boss Christian Ebenbauergepa-pictures.com
Der LASK ist im Besitz von Fotos, die andere Klubs in Bedrängnis bringen könnten. Stichwort: verbotene Trainings. Liga-Boss Christian Ebenbauer hat das Material bereits gesichtet. 

Der LASK hat ein grobes Foul begangen. Weil während der Coronavirus-Pandemie verbotene Mannschafts-Trainings durchgeführt wurden - und ein Video davon auftauchte - droht dem Tabellenführer eine saftige Strafe. Sogar ein Punkteabzug oder der Liga-Ausschluss sind möglich. Die Linzer gaben bereits eine Stellungnahme ab. Doch nicht nur das. Der LASK schickte dem Strafsenat auch Fotos, die andere Klubs belasten sollen.

Liga fordert Stellungnahmen ein

Liga-Boss Christian Ebenbauer meinte dazu am Freitag im ORF: "Ich habe mir die Fotos schon angesehen." Auf die Frage, ob es ein Erdbeben geben könnte, sagte er: "Aus meiner Sicht weniger." Sprich: Die Bilder scheinen nicht auf untersagte Praktiken hinzudeuten.

Dennoch werden die betroffenen Klubs aufgefordert, sich zu erklären. "Es wird das selbe Prozedere sein, wie es beim LASK war. Und auch bei Rapid." In einem öffentlichen Kleingruppen-Training der Hütteldorfer waren zwei Spieler zusammengestoßen - und hielten daher den damals geforderten Mindestabstand nicht ein. Der Fall wurde rasch geklärt und als "Missgeschick" zu den Akten gelegt.

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