Liga räumt Fehler nach Rapid-"Geisterspiel" ein

Die Rapid-Fans verwandelten den Auswärts- in einen Heimsektor.
Die Rapid-Fans verwandelten den Auswärts- in einen Heimsektor.Bild: GEPA-pictures.com

Doppelter Jubel bei Rapid! Die Hütteldorfer feierten im "Geisterspiel" gegen St. Pölten einen 2:1-Sieg – und dribbelten auch die Bundesliga aus.

Weil Rapid-Chaoten im Februar-Derby für einen Beinahe-Abbruch sorgten, wurden die Hütteldorfer unter anderem zu einer Sektor-Sperre verdonnert. Diese wurde am Samstag beim 2:1-Erfolg gegen St. Pölten umgesetzt.

Aber: Rapid nutzte ein Schlupfloch im Liga-Urteil und öffnete den Gästeblock für die eigenen Anhänger. Ein "alternativer Fansektor" wurde gebildet. Eine Herangehensweise, die vorab für viel Diskussionsstoff sorgte.

Seit Dienstag steht fest: Rapid handelte regelkonform. Der Liga scheint im schriftlichen Urteil ein Fehler unterlaufen zu sein.

"Der Senat 1 ist nach eingehender Prüfung zu der Ansicht gelangt, dass der SK Rapid auf Basis des ergangenen Spruchs das Urteil formal korrekt umgesetzt hat. Aufgrund der Zustimmung der zuständigen Behörden und des Gastklubs wurde ermöglicht, dass der im Rahmen des Beschlusses von der Sperre nicht umfasste Gästesektor des Allianz-Stadions den Fans des SK Rapid zur Verfügung gestellt werden konnte", teilte die Liga in einer Aussendung mit.

Den Hütteldorfern bleibt somit ein weiteres Nachspiel erspart.

(ee)

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