Ted Ligety ist auch nach dem Sommer das Maß aller Dinge im Riesentorlauf. Der Weltmeister und Weltcup-Sieger im RTL feiert beim Saison-Auftakt in Sölden seinen ersten Erfolg am Rettenbachferner. Die Sensation des Tages ist der 20-jährige Franzose Pinturault auf Platz zwei. Mit Philipp Schörghofer schafft ein ÖSV-Läufer den Sprung aufs Podest.
Ted Ligety ist auch nach dem Sommer das Maß aller Dinge im Riesentorlauf. Der Weltmeister und Weltcup-Sieger im RTL feiert beim Saison-Auftakt in Sölden seinen ersten Erfolg am Rettenbachferner. Die Sensation des Tages ist der 20-jährige Franzose Alexis Pinturault auf Platz zwei. Mit Philipp Schörghofer schafft ein ÖSV-Läufer den Sprung aufs Podest.
Endstand:
1. Ligety
2. Pinturault
3. Schörghofer
4. Janka
5. Kostelic
6. Hirscher
6. Fanara
Der LIVE-Ticker zum Nachlesen:
Der Sieger heißt Ted Ligety! Der RTL-Weltmeister hält den Jungstar Pinturault in Schach, rettet 29 Hundertstel Vorsprung ins Ziel und feiert seinen ersten Erfolg in Sölden.
Janka hält die Schweizer Fahne am Rettenbachferner hoch und belegt vorübergehend Rang drei. Damit bleibt er hinter Schörghofer, der zumindest auf dem Podest Platz nimmt. Jetzt ist nur noch einer oben!
Philipp Schörghofer bleibt hinter dem Franzosen - Rang zwei! 22 Hundertstel hinter dem Europacup-Superstar der vergangenen Saison.
Der Junioren-Weltmeister Pinturault stellt unter Beweis, was in der Jugend steckt und setzt sich sensationell an die Spitze! Der Franzose hat 87 Hundertstel Vorsprung!
Romed Baumann verliert im Steilhang seinen ganzen Vorsprung von über einer Sekunde und wird mit 24 Hundertstel Rückstand nur 7. Hirscher bleibt bester ÖSV-Läufer auf Platz zwei.
Svindal riskiert extrem viel. Der Norweger patzt schon weit oben, verliert sieben Zehntel bis zur ersten Zwischenzeit und am Ende bleibt nur Rang sieben.
Der Norweger Jansrud reiht sich brav hinter Hirscher ein und belegt Rang vier. Auch der Franzose Richard ist keine Gefahr für die Spitze: Er überdreht im Steilhang und wird nur 20. Nur mehr sechs Läufer können Kostelic abfangen.
Auch der Franzose Fanara knackt die Bestzeit von Kostelic NICHT! Ex aequo mit Hirscher auf Platz zwei - jetzt sind nur mehr acht Läufer am Start.
Simoncelli nach seinem Kreuzbandriss wieder im Spitzenfeld. Der Italiener verliert allerdings unten noch eine halbe Sekunde und belegt nur Platz 13.
Didier Cuche patzt und scheidet aus! Kein Auftakt nach Wunsch für die Schweizer - nur noch Janka kann eine Blamage der Eidgenossen verhindern.
Jetzt Marcel Hirscher! Der Salzburger verliert im Steilhang zu viel Zeit, holt unten wieder auf und kommt bis auf sieben Hundertstel an den Kroaten ran - Platz zwei! Ein tolles Comeback.
Bitter! Marc Berthod wird zurück gereicht - belegt nur Rang 14.
Für De Tessieres reicht es nur zu Platz fünf - 14 Fahrer stehen noch am Start. Markus Sandell kann Kostelic auch nicht gefährden.
Bode Miller wie eh und je, mit seinem unkonventionellen Stil fährt der US-Amerikaner auf Rang drei und ist nicht wirklich zufrieden.
Ivica Kostelic zeigt, dass der erste Durchgang nur ein Ausrutscher war und übernimmt jetzt die Führung. Der Franzose Missillier bleibt ein Zehntel hinter dem kroatischen Gesamtweltcup-Sieger.
Schade! 32 Hundertstel Rückstand bedeuten Platz fünf für Benni Raich - dennoch ein respektables Comeback für den Pitztaler.
Fritz Dopfer ist der neue Führende! Der Deutsche nimmt der Konkurrenz zwei Zehntel ab.
Moelgg macht es besser als sein Landsmann Borsotti. Der Italiener verliert allerdings unten viel und verpasst um sechs Hundertstel die Führung.
Borsotti mit einer akrobatischen Einlage - es reicht aber nur zu Rang fünf.
Hannes Reichelt muss sich im Ziel mit Rang zwei begnügen - da läuft es noch nicht richtig.
Der Schwede Myhrer lässt die Kuhglocken im Ziel verstummen und übernimmt die Spitze. Jetzt kommt aber der erste ÖSV-Star.
Es geht weiter: Viletta sorgt für die zwischenzeitliche Dreifach-Führung der Schweiz - bislang haben aber auch nur drei Starter aus unserem Nachbarland den Weg ins Ziel gefunden.
Kalle Palander landet im FANGNETZ! Da sieht man erst, wie steil der Hang am Rettenbachferner ist - der Finne rutscht aus und bleibt erst Dutzende Meter weit unter stehen. Das Rennen ist unterbrochen - das Netz muss nun wieder aufgestellt werden.
LOS GEHT'S! Didier Defago hat den 2. Durchgang eröffnet, noch ist unklar, was seine Zeit wert ist. Der Kanadier Roy baut einen "Steher" ein und verliert über vier Sekunden.
Ergebnis vom 1. Durchgang:
1. Ligety 1:08,45 Minuten
2. Janka +0,18
3. Schörghofer +0,21
4. Pinturault +0,31
5. Baumann +0,51
weitere Österreicher:
12. Hirscher + 1,38
19. Raich + 1,89
25. Reichelt + 2,05
Schade! Nösig verpasst die Qualifikation, im Ziel sieht er die "33" auf der Anzeigetafel aufleuchten. Noch schlechter erwischt es Stephan Görgl - er fällt aus. Auch die zwei jungen ÖSV-Starter Mathis und Kriechmayr bleiben über der erforderlichen Marke und werden im 2. DG nicht mehr an den Start gehen dürfen.
Fünf Österreicher sind bereits im Ziel. Schörghofer (3.), Baumann (5.), Hirscher (12.) und Raich (19.) haben ihr Ticket für den 2. DG bereits fix, auch Reichelt (24.) darf sich berechtigte Hoffnungen machen. Mit Nösig, Görgl, Mathis und Kriechmayr stehen noch vier ÖSV-Läufer am Start. Am Schleudersitz nimmt momentan der Italiener Schieppati mit 2,80 Sekunden Rückstand Platz.
Die ersten 30 Läufer sind im Ziel - Reichelt liegt noch immer auf Platz 24, das könnte doch für einen Start im Finale reichen.
Jetzt haben wir den ersten Ausfall des Rennens: Truls Ove Karlsen mit Startnummer 27 aus Norwegen überdreht bereits im oberen Abschnitt und beendet den Saisonauftakt nach nicht einmal 20 Fahrsekunden.
Kleine Bestandsaufnahme: Für Reichelt wird es wohl schwer, sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren. Mit 2,05 Sekunden Rückstand liegt er auf Platz 23. Bislang sind aber erst 24 Fahrer im Ziel. Raich darf sich als 19. zumindest Hoffnungen machen.
Wahnsinn! Da trumpft der junge Franzose Pinturault auf! Der Junioren-Weltmeister im RTL fährt auf Platz vier und zeigt, dass doch noch viel möglich ist. Der Jungstar distanziert den nach ihm kommenden Bode Miller gleich um über eine Sekunde!
Die Piste dürfte nicht mehr absolute Top-Zeiten zulassen, die Läufer verlieren jetzt alle über eine Sekunde auf Ligety und Janka! Der nächste Österreicher kommt übrigens erst mit Startnummer 45 und hört auf den Namen Christoph Nösig.
Der Italiener Simoncelli bleibt nach einer Knie-OP zumindest unter den besten 10 - starke Leistung!
Baumann war mit Startnummer 9 der letzte Fahrer, der in die Top 5 vordringen konnte. Ist in der Piste nichts mehr drinnen? Auch Kostelic fährt nur hinterher.
Didier Cuche bleibt unter seinen Erwartungen und belegt Rang neun. Massimiliano Blardone geht es noch schlechter, er fällt sogar hinter Raich zurück und ist jetzt am 13. Platz.
Solides Comeback von Benjamin Raich: Acht Monate nach der schweren Knieverletzung von Garmisch-Partenkirchen verliert der Olympiasieger von Turin etwas weniger als zwei Sekunden und bleibt immerhin vor Reichelt.
Trauermiene bei Hannes Reichelt: Der ÖSV-Fahrer kommt eine ordentliche Packung aufgebrummt - über zwei Sekunden Rückstand bedeuten die Rote Laterne. Auch der Franzose De Tessieres ist nicht viel schneller als Reichelt.
Romed Baumann, wie man ihn kennt. Unspektakulär und ruhig kurvt er den schwierigen Hang am Rettenbachferner hinunter und hat im Ziel nur knapp eine halbe Sekunde Rückstand - Rang vier im Zwischenklassement.
Oweh, das war nichts! Marcel Hirscher hat im Ziel 1,38 Sekunden Rückstand - wenigstens weiß er warum. Ein grober Schnitzer ganz oben kostet den Salzburger bereits viel Zeit. Platz acht von acht!
Richard mit einem soliden Lauf, er verdrängt Jansrud.
Fanara stellt keine Gefahr dar und verliert als erster Läufer über eine Sekunde auf die Bestzeit. Jetzt der Norweger Jansrud, der es seinem Landsmann Svindal gleich tut und mehrere kleine Fehler einbaut. Logisch: Ähnliche Zeit und Platz fünf.
Platz drei für Schörghofer! Oben verliert der Österreicher zwei Zehntel, holt sie mit einem starken Mittelabschnitt auf, um sie dann wieder zu verlieren. Die Chance auf einen Top-Platz lebt. Die nächsten ÖSV-Läufer kommen mit den Startnummern acht bis zehn.
Der Norweger Svindal mit ein paar kleineren Schnitzern und das kostet Zeit: 3. und 67 Hundertstel Rückstand auf Ligety.
Der US-Boy Ted Ligety zeigt, dass es vor allem im oberen Abschnitt noch schneller geht, verliert dann aber kontinuierlich und rettet schließlich 18 Hundertstel Vorsprung ins Ziel. Das war noch nicht die perfekte Fahrt, aber es reicht zur Führung.
Janka setzt die erste Duftmarke dieser Saison. Während der oberen Teil der Piste bereits von der Sonne bestrahlt wird, müssen sich die Läufer ab dem Steilhang noch mit dem Schatten herumschlagen. 1:08,63 ist die erste Laufzeit. Natürlich reicht das zu Platz eins, aber gänzlich zufrieden ist der Schweizer nicht.
In wenigen Minuten starten auch die Herren in den Ski-Winter 2011/2012. Der Schweizer Carlo Janka eröffnet den RTL am Rettenbachferner. Aus österreichischer Sicht wird es mit Startnummer vier spannend, dann geht nämlich Philipp Schörghofer ins Rennen.
Startliste für RTL in Sölden:
1. Carlo Janka SUI
2. Ted Ligety USA
3. Aksel Lund Svindal NOR
4. Philipp Schörghofer AUT
5. Thomas Fanara FRA
6. Kjetil Jansrud NOR
7. Cyprien Richard FRA
8. Marcel Hirscher AUT
9. Romed Baumann AUT
10. Hannes Reichelt AUT
11. Gauthier de Tessieres FRA
12. Benjamin Raich AUT
13. Didier Cuche SUI
14. Massimiliano Blardone ITA
15. Ivica Kostelic CRO
weitere ÖSV-Starter:
45. Christoph Nösig AUT
46. Stephan Görgl AUT
50. Marcel Mathis AUT
52. Vincent Kriechmayr AUT
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