Sport

Linienrichter als Opfer von Rauchbomben-Attacke

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:42

Ist der Fußball in der englischen Premier League doch nicht so sicher wie angenommen? Nachdem das Hooligan-Problem durch repressive Maßnahmen Anfang der Neunziger aus den großen Stadien verdrängt worden war, häufen sich nun wieder Vorfälle. Jüngstes Beispiel - die Rauchbomben-Attacke an einem Linienrichter.

Tottenham war durch ein Tor nach einer halben Stunde im Villa Park in Birmingham gegen den Klub von ÖFB-Stürmer Andreas Weimann mit 1:0 in Führung gegangen. Die mitgereiste Yid-Armee feierte den Treffer ausgelassen. Zwei Anhänger überspannten den Bogen allerdings und warfen eine ins Stadion geschmuggelte Rauchbombe aufs Spielfeld.

Schon dieser Umstand allein bringt ein lebenslanges Stadionverbot mit sich. Dass die Rauchbombe auch noch Linienrichter David Bryan ins Genick fliegt und ihn dabei verletzt, erschwert die Tat ungemein. Das Spiel musste kurz unterbrochen werden und noch während der Partie konnte die Polizei zwei verdächtige Spurs-Anhänger verhaften. Tottenham gewann die Partie schließlich mit 2:0.

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