Mit seiner Fremdgeh-Beichte live im TV hatte er für den bisherigen Aufreger der Olympischen Spiele gesorgt – sportlich liefert Sturla Holm Lægreid jedoch weiter ab. Nach Bronze im Einzel sichert sich der Norweger auch im Sprint über zehn Kilometer Edelmetall.
Mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen rettete Lægreid Platz drei hauchdünn ins Ziel: Am Ende lag er lediglich 0,2 Sekunden vor dem viertplatzierten Franzosen Émilien Jacquelin.
Für Gold sorgte dennoch Frankreich: Quentin Fillon Maillet blieb ebenfalls ohne Fehler am Schießstand und überzeugte zudem in der Loipe. Mit einem Vorsprung von 13,7 Sekunden auf Vetle Sjaastad Christiansen aus Norwegen sicherte er sich souverän den Olympiasieg.
Für die Österreicher blieb ein Spitzenresultat aus.