Letztes Abfahrtstraining

ORF-Moderator: "Gott sei Dank ist er schon verheiratet"

Die Herren absolvierten das letzte Abfahrtstraining, bevor es morgen um Gold, Silber und Bronze geht. Sturzpilot Hemetsberger war wieder am Start.
Sport Heute
06.02.2026, 11:14
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

Aus österreichischer Sicht positiv: Daniel Hemetsberger, der noch am Vortag für einen Schreckmoment sorgte – stürzte, seinen Helm verlor und mit blutigem Gesicht liegen blieb – war bei der Olympia-Generalprobe für die Abfahrt wieder am Start. Und das, vor allem aus psychologischen Gründen, wie ORF-Moderator Hans Knauß im Vorfeld verriet: Er wolle mit einem positiven Gefühl in den Bewerb gehen.

Hemetsberger nach Sturz top

Allerdings war der Speed-Spezialist sichtlich gezeichnet von seinem Crash am Vortag: Geschwollenes Gesicht, blaues Auge und eine riesige Zahnlücke. Knauß ließ sich deshalb auch ein freches Kommentar nicht nehmen. "Gottseidank ist er schon verheiratet", schmunzelte der ORF-Anchor. "Er sieht aktuell mehr wie ein Boxer und weniger wie ein Skifahrer aus", schob Kollegin Alina Zellhofer hinterher.

Letztes Training nicht in Top-Besetzung

Mit sechs Metern Tape am Körper fuhr der Sturzpilot vom Vortag zur zweitbesten Laufzeit, hatte 1,68 Sekunden Rückstand auf Tages-Leader James Crawford – und war damit schnellster ÖSV-Läufer. Lukas Feurstein wurde 13. (+4,42), Vincent Kriechmayr hatte bereits 5,37 Sekunden Rückstand – die Aussagekraft der Zeiten ist aber wie immer bei Trainings nicht zu überschätzen. So fuhr auch Weltcup-Dominator Marco Odermatt nicht voll auf Zug, schaffte es mit einem Rückstand von 4,19 Sekunden nicht in die Top-10.

Die ÖSV-Asse nutzten im Gegensatz zu einigen anderen Piloten auch das Abschluss-Training nochmals, um ein Gefühl für die berüchtigte Stelvio zu bekommen. Nicht am Start waren beispielsweise Shootingstar Giovanni Franzoni sowie seine italienischen Kollegen Casse und Schieder, die noch am Mittwoch die Schnellsten waren. Die letzte Probe schwänzten außerdem Raphael Haaser und Stefan Babinsky.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.02.2026, 12:24, 06.02.2026, 11:14
Jetzt E-Paper lesen