Vlhova enttrohnt Shiffrin, Liensberger feiert Platz 3

Nach fünf zweiten Plätzen hinter Shiffrin dreht Vlhova in der Flachau den Spieß um. Liensberger wird dank eines Einfädlers von Swenn-Larsson Dritte.

Fünf Mal in dieser Saison musste sich Petra Vlhova im Slalom nur der Dominatorin Mikaela Shiffrin geschlagen geben – doch dann kam der Torlauf in der Flachau und die Slowakin drehte den Spieß erfolgreich um.

Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang fing Vlhova ihre große Rivalin noch von Platz eins ab, am Ende siegte sie mit 15 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die US-Amerikanerin. Ein Triumph, der nicht nur der Psyche, sondern auch dem Geldbörserl gut tut – dank des höchsten Preisgeldes in dieser Saison ist Vlhova jetzt auf einen Schlag um stolze 70.000 Euro reicher.

"Ich kann nicht sagen, wie ich mich fühle! Es ist so ein toller Tag. Ich hab so lange darauf hin gearbeitet, Mikaela zu schlagen", war Vlhova den Tränen nahe. "Sie ist so eine großartige Skifahrerin. Heute brachte ich es aber gut runter."

Auf Platz drei landete die Schwedin Anna Swenn-Larsson unmittelbar vor der besten ÖSV-Läuferin Katharina Liensberger, die sich somit mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste. So schien es zunächst. Doch die TV-Bilder zeigten, dass Swenn-Larsson eingefädelt hatte und Liensberger rückte auf Platz drei nach vorne – der erste Stockerlplatz in der Karriere der 21-Jährigen, und das ausgerechnet in der Heimat!

"Das Positive überwiegt, daheim fahren zu können, vor dem Publikum, Wahnsinn!", jubelte die Vorarlbergerin aber. "Ich konnte heute richtig Speed mitnehmen, ich freu mich, dass mir das so aufgegangen ist!"

Katharina Truppe finishte als Achte noch in den Top Ten, Bernadette Schild schied nach Rang sieben im ersten Durchgang in der Entscheidung aus.

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

(Heute Sport)

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