Großes Spektakel beim 43. Vienna City Marathon mit spannenden Entscheidungen bei Männern und Frauen. Bittere Enttäuschung indes rund um Österreichs Rekordhalter und große Wien-Hoffnung: Aaron Grün musste am Sonntag nach rund der Hälfte der Volldistanz entkräftet aufgeben.
Der kenianische Außenseiter Fanny Kiprotich schnappt sich bei den Männern den Sieg in 2:06:54 Stunden. Für ihn ist es der zweite Marathonsieg seiner Karriere. Es ist die fünftschnellste in Wien gelaufene Zeit. Zweiter wird Oqbe Kibrom aus Eritrea, Dritter Charles Mneria aus Kenia.
Hochspannung bei den Frauen: Tigist Gezahagn hat als 1.500-m-Siegerin bei den Paralympics die besseren Sprintqualitäten und gewinnt das Frauenrennen mit einer inoffiziellen Zeit von 2:20:06. Das ist Wien-Streckenrekord. Landsfrau Haftamnesh Tesfaye wird Zweite.
Besonders bemerkenswert: Siegerin Gezahagn ist sehbeeinträchtigt und muss sich auch beim Marathon voll auf die Hinweise ihrer Pacemaker verlassen – vor allem bei den Verpflegungsstationen.
Andreas Vojta wird bester Österreicher in einer inoffiziellen Zeit von 2:15:07, er verfehlt damit aber seine persönliche Bestzeit klar.
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