Drei der absoluten Formel-1-Topstars flogen im zweiten freien Training zum Grand Prix von Österreich in Spielberg ab. Am schlimmsten erwischte es dabei Mercedes-Pilot Valtteri Bottas. Alle Fahrer klagten über den böigen Wind.
Den Anfang des Crash-Reigens machte Max Verstappen. Der Niederländer rutschte plötzlich in der Zielkurve über die Hinterachse von der Strecke, schlug mit dem Heck im Reifenstapel ein. Sofort wurde die Session unterbrochen. Der 21-Jährige blieb unverletzt, berichtete von starken Windböen.
Ähnliches passierte Ferrari-Ass Sebastian Vettel. Auch der Deutsche rutschte plötzlich in der Kurve zehn von der Strecke, konnte einen Einschlag aber vermeiden. Der Reifensatz war allerdings zerstört.
Am Schlimmsten erwischt hatte es allerdings Bottas. Der Mercedes-Pilot erwischte in der schnellen Kurve sechs eine Böe, fuhr durchs Kiesbett geradeaus in den Reifenstapel. Der Finne wirkte nachher sichtlich benommen, wurde zu weiteren Untersuchungen abtransportiert.
Die Bestzeit stellte Ferrari-Pilot Charles Leclerc mit 1:05,086 auf, gefolgt von Bottas (+0,331) und dem Red-Bull-Piloten Pierre Gasly (+0,401). WM-Leader Lewis Hamilton hielt sich als Vierter zurück (+0,443).
(SeK)