Olympia-Abschied

Gasser: "Froh, dass ich hier nicht mehr fahren muss"

ÖSV-Ikone Anna Gasser verpasst eine dritte Olympia-Medaille. Mit dem Livigno-Kurs hatte sie keine Liebesbeziehung.
Sport Heute
18.02.2026, 17:03
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Gold 2018 in Pyeongchang, Gold 2022 in Peking – Anna Gasser verpasste den Hattrick bei den Olympischen Winterspielen von Mailand/Cortina. Bei ihrem letzten Antritt unter den fünf Ringen blieb die Kärntnerin am Mittwoch im Slopestyle ohne Medaille. Zuvor hatte sie in ihrer Paradedisziplin Big Air ihren Titel nicht verteidigen können.

Die Snowboard-Freestylerin beendet mit 34 Jahren ihre Olympia-Laufbahn als eine der erfolgreichsten Athletinnen der heimischen Sportgeschichte.

Zufrieden wirkte sie nach einem durchwachsenen Wettkampf aber nicht. "Ich bin gesund geblieben. Aber ich wollte eigentlich zeigen, was ich kann. Ich bin eigentlich weiter", sprach Gasser den Geschwindigkeitsmangel an, der vielen Probleme machte und für zu kurze Sprünge sorgte. "Ich bin froh, dass ich da nicht mehr fahren muss. Normal haben wir nicht solche Kurse mit derart großen Speed-Problemen. Das Niveau wäre ganz anders, wenn es nicht so langsam wäre."

Aber, so die ÖSV-Boarderin: "Ich bin gesund geblieben und weiß jetzt umso mehr, wie viel zusammenpassen muss. Das macht meine zwei Gold-Medaillen daheim umso mehr wert."

Gold im Slopestyle ging an die Japanerin Mari Fukada hauchdünn vor der Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott und ihrer Landsfrau Kokomo Murase. Gasser beendete den Bewerb als Zehnte. Stürze in Folge von Geschwindigkeitsproblemen verhinderten, dass sie in den Medaillenkampf eingreifen konnte.

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