Sport

Shiffrin gewinnt ohne Training, Tippler Dritte

Heute Redaktion
13.09.2021, 18:24

Die "Trofana" in Cortina gilt als härteste Strecke bei den Speed-Damen. Für Mikaela Shiffrin gelten aber andere Regeln – sie gewinnt den Super-G.

Diese Leistung von Mikaela Shiffrin ist kaum in Worte zu fassen.

Die 23-jährige US-Amerikanerin triumphiert im Super-G von Cortina – obwohl sie auf der "Trofana", der wohl schwierigsten Strecke der Speed-Damen, keinen einzigen Trainingstag in den Beinen hatte.

Mit Startnummer 17 spielte Shiffrin ihre Stärken auf dem technischen Teil der Strecke voll und ganz aus, im Ziel betrug ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte Tina Weirather 16 Hundertstel.

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Unfassbar: Shiffrin, die im Slalom und Riesentorlauf ohnehin kaum zu schlagen ist, hat jetzt auch alle drei Super-G-Rennen in dieser Saison, in denen sie gestartet ist, gewonnen. "Ich hätte nie gedacht, dass ich oben so schnell unterwegs sein kann", erklärte Shiffrin, die nun bei insgesamt elf Saisonsiegen hält. "Ich habe alles gegeben und es ist mir voll aufgegangen."

Mit Tamara Tippler landete die beste ÖSV-Läuferin als Dritte auf dem Stockerl. Die 27-jährige Steirerin lag bis zur letzten Zwischenzeit sogar in Führung, doch mit Shiffrins Wahnsinnsfahrt im letzten Streckenabschnitt konnte auch sie nicht mithalten &ndash 18 Hundertstel betrug ihr Rückstand im Ziel.

"Der dritte Platz ist voll geil!", jubelte Tippler. "Ich wollte mit Hirn fahren, ich hab die vielen Ausfälle gesehen. Ich wollte das besser machen, und das ist mir so aufgegangen."

Stephanie Venier teilte sich ex aequo mit der Deutschen Viktoria Regensburg Rang acht, Cornelia Hütter wurde Elfte (+0,91), Nici Schmidhofer hinter ihr Zwölfte (1,04).

Ramon Siebenhofer, die beide Abfahrten in Cortina gewinnen konnte, schied bereits nach wenigen Toren und einem Verschneider aus.

(Heute Sport)