Sport

ÖSV-Herren verpassen Stockerl in Hinterstoder

Heute Redaktion
13.09.2021, 14:24

Österreichs Ski-Asse verpassen beim Heim-Event in Hinterstoder das "Double". Nach dem Sieg von Vincent Kriechmayr am Samstag im Super-G gab es in der Alpinen Kombination eine Abfuhr.

Matthias Mayer landete als bester ÖSV-Athlet nach der Entscheidung im Slalom auf Platz sechs. Auf Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich fehlten ihm 2,07 Sekunden. Hinter Mayer landete Marco Schwarz auf Rang acht, Vincent Kriechmayr wurde Zwölfter.

"Ein guter Abschluss für das Kombi-Jahr", meinte Mayer, der im Weltcup Rang drei belegt. "Es gab schnell Spuren, ein langer, anspruchsvoller Slalom." Kollege Kriechmayr meinte: "Ich habe intensiv Slalom trainiert, deswegen bin ich nicht ganz zufrieden. Ich bereite mich jetzt auf das nächste Rennen in Kvitfjell vor." Schwarz meinte: "Mehr war in dem Hang nicht drinnen. Die Piste lässt durch das Wetter nach. Insgesamt bin ich zufrieden. Im Riesentorlauf werde ich morgen voll andrücken."

Pinturault jubelte am Ende nicht nur über den Sieg, sondern auch über die kleine Kristallkugel für den Kombi-Weltcup. "Es war langsam und flach, ein sehr spezieller Slalom. Ich wusste nicht, ob es am Ende genug für den Sieg war", meinte er. Damit holte er die sechste Kombi-Kugel – Rekord in der Geschichte des Ski-Weltcups.

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Auch im Kampf um den Gesamtweltcup ist er noch im Rennen. Rivale Aleksander Aamodt Kilde landete in der Hinterstoder-Kombi auf Platz drei. Im Hinblick auf den morgigen Riesenslalom meint Pinturault: "Es ist noch alles möglich. Ich muss nochmals gut fahren."

Er hofft, dass das Coronavirus den Weltcup nicht entscheidet. "Das ist nicht meine Entscheidung, aber schön wäre es nicht."