"Dann mache ich weiter"

Live im TV: Kriechmayr stellt Forderung an ÖSV

Macht Ski-Star Vincent Kriechmayr weiter? Der österreichische Top-Speedfahrer stellte live im ORF jedenfalls eine Bedingung an den ÖSV auf.
Sport Heute
21.03.2026, 12:18
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Die Weltcup-Saison geht für Kriechmayr versöhnlich zu Ende. Letzte Woche hatte der Oberösterreicher die lange rot-weiß-rote Durststrecke in der Abfahrt beendet, in Courchevel den Sieg geholt. Am Samstag landete der 34-Jährige dann beim Weltcupfinale im norwegischen Kvitfjell auf dem dritten Rang, holte sein 41. Karriere-Stockerl.

"Ich glaube, es war eine gute Fahrt. Zwei, drei Zehntel finde ich, aber die sechs Zehntel von Dominik Paris nicht", analysierte Kriechmayr das Rennen dann. Er hatte sich dem Südtiroler deutlich geschlagen geben müssen (+0,60), Zweiter wurde der Schweizer Franjo von Allmen (+0,19).

Über allem schwebt aber die Frage, ob Kriechmayr noch eine Saison anhängt, noch einmal weitermacht. "Da kann man doch nicht aufhören", meinte auch ORF-Moderator Rainer Pariasek im Interview nach der letzten Saisonabfahrt. Die lachende Antwort des ÖSV-Stars: "Wenn du das sagst."

Kriechmayr-Forderung: "Dann mache ich weiter"

"Es kann durchaus sein, dass ich weitermache", sagte Kriechmayr, ergänzte dann: "Alles hängt von einer Person ab. Wenn die wieder in mein Umfeld reinkommt, dann mache ich weiter", ließ der 34-Jährige aufhorchen.

Bei der angesprochenen Person handelt es sich um Peter Meliessnig, der bis vor zwei Jahren Kriechmayrs Kondi-Trainer war, zuletzt bei Lindsey Vonn tätig war. "Er ist ein herausragender Typ. Genau so einen braucht man, der auch im Sommer mit mir die letzten Meter geht. Schade, dass er damals im Skiverband nicht so wertgeschätzt wurde", erzählte der 34-Jährige und stellte damit eine Forderung an den ÖSV auf: Sein Vertrauensmann soll zurückkommen.

"Er hat dann den Hut draufgehaut. Sie wissen, was sie an ihm gehabt haben und ich weiß, was ich an ihm gehabt habe. Ich bin ein fleißiger Trainierer, aber oft braucht es einen, der einen die letzten Meter gehen lässt. Wenn ich es angehe, dann mit 100 Prozent und dafür braucht es die besten Leute", stellte der Oberösterreicher klar. Und betonte: "Er weiß, wie sehr ich ihn schätze. Ich habe seine Entscheidung damals verstanden und respektiert."

"Vielleicht ist das jetzt ein bisschen eine Message an den Skiverband", schloss Kriechmayr.

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