1:0-Sieg zu wenig! Rapid scheitert an Sturm Graz

Sturm qualifiziert sich für die Europa League, Rapid verpasst das internationale Geschäft. Der 1:0-Sieg reicht "Grün-Weiß" dank der Auswärtstorregel nicht.
Die letzte Entscheidung der Bundesliga-Saison ist gefallen!

Nach der 1:2-Pleite im Hinspiel in Wien gewann Rapid bei Sturm zwar mit 1:0, dank der Auswärtstorregel sichern sich aber die Steirer das Ticket für die Europa League. Sturm-Verteidiger Spendlhofer traf in der 43. Minute per Eigentor zum 1:0 für die Wiener, die in der Folge aber an Keeper Siebenhandl, dem eigenen Unvermögen oder Schiri Schörgenhofer, der Rapid einen glasklaren Hand-Elfmeter verwehrte, verzweifelten.

Rapid bemüht, Sturm erschreckend harmlos



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. In der Grazer Merkur Arena stand lange Zeit das gegenseitige Abtasten im Vordergrund. Die erste Torchance gab es nach 15 Minuten: Nach einem Murg-Corner und einer Dibon-Verlängerung traf Badji aber aus kurzer Distanz das Tor nicht. In der 30. Minute tauchte Rapid wieder gefährlich vor dem Tor der Steirer auf. Im Konter zog Bolingoli im Strafraum ab, Sturm-Keeper Siebenhandl riss aber noch rechtzeitig die Arme hoch und wehrte den Ball ab. Drei Minuten später fand Murg in Siebenhandl seinen Meister. Und die Grazer? Die schossen in der 42. Minute erstmals auf das Tor der Wiener, Strebinger hatte aber keine Probleme mit dem Schüsschen von Kiteishvilli.



Zwei Minuten vor der Halbzeitpause fiel die Führung für Rapid. Schwab flankte von links, Badji fehlten Zentimeter auf den Kopfball, Spendlhofer konnte dadurch aber den Ball nicht sehen und bugsierte ihn an Siebenhandl vorbei ins eigene Tor.

Schörgenhofer sorgt für Entsetzen bei Rapid

In Hälfte zwei tauten die Hausherren endlich etwas auf – doch wirklich gefährlich wurden sie nicht. In der 57. Minute gab es Elfmeter-Alarm. Schwab zog an der Strafraumgrenze direkt ab, Sturms Eze wehrte den Schuss eigentlich klar ersichtlich mit der Hand über das Tor ab. Doch die Pfeife von Schiri Schörgenhofer blieb zum Entsetzen der „Grün-Weißen" stumm.

Dann wurde es turbulent. Erst wehrte Siebenhandl einen Schuss von Schwab mit einer tollen Parade ab (72.), drei Minuten später parierte Strebinger mit einem spektakulären Hechtsprung einen Schuss von Eze aus kürzester Distanz. Endlich war Feuer in der Partie, Murg flankte von links, Pavlovic stand völlig frei, verfehlte aber den Ball stümperhaft (78.).

Rapid drängte in der Schlussphase auf das 2:0, doch Schobesberger verfehlte mit einem Volley-Schuss in der 90. Minute das Tor. Das war's dann auch, Sturm qualifiziert sich denkbar knapp für die Europa League – was die Fans der Grazer mit einem gellenden Pfeifkonzert "würdigten".

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

(pip)

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