Der Schweizer Lokalmatador fuhr in beiden Durchgängen auf dem Chuenisbärgli die Laufbestzeit, holte sich mit 2:30,68 überlegen seinen vierten Riesentorlauf-Sieg im fünften Saisonrennen.
Henrik Kristoffersen forderte den Schweizer im zweiten Durchgang, der Norweger kam auf Marcel Hirschers Skimarke "Van Deer" aber nur bis auf 73 Hundertstel an den überlegenen Sieger heran. Der zweite Sieg auf Hirschers Skimarke in Folge war weit entfernt. Odermatts Landsmann Loic Meillard hielt seinen dritten Platz aus dem ersten Durchgang (+1,66).
Österreichs Riesentorläufer präsentierten sich neuerlich stark, für ein Stockerl reichte es aber nicht. Feller machte in der Entscheidung noch einen Platz gut, wurde Vierter (+2,27), auf Rang drei fehlten aber sechs Zehntelsekunden. Marco Schwarz raste als zweitbester ÖSV-Läufer auf Rang sieben (+2,56). Punkte gab es noch für Stefan Brennsteiner als 13. (+3,67), Raphael Haaser mit Rang 14 (+3,91) und Patrick Feurstein auf Rang 18 (+4,36).
Feller war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, absolvierte der Tiroler doch aufgrund anhaltender Rückenschmerzen seit Alta Badia nur drei Riesentorlauf-Trainingsläufe. "Es geht nicht mehr momentan, dafür habe ich es ganz gut gemacht. Odermatt und Kristoffersen sind zu weit weg. Wunder kann ich ohne Training auch keine bewirken", so Feller. "Ich habe für die Ausgangslage sicher ein gutes Rennen abgeliefert. Ich würde gerne mehr trainieren, aber es geht nicht mehr, macht halt nicht so viel Spaß. Aber es sind gute Punkte, der Fokus liegt auf der WM", so Feller, der für den Slalom am Sonntag zuversichtlicher ist.