2:0! St. Pölten schießt Rapid tiefer in die Krise

Rapid am Boden! Die Hütteldorfer verloren vor eigenem Publikum gegen den SKN St. Pölten mit 0:2. Für Coach Goran Djuricin wird es immer enger.
Pulverfass Hütteldorf! In der neunten Bundesliga-Runde erlebte Rapid Wien den bisherigen Saison-Tiefpunkt. Die Grün-Weißen mussten sich dem SKN St. Pölten im eigenen Stadion mit 0:2 geschlagen geben. Rapid bleibt durch die vierte Niederlage auf Rang sieben, verliert weiter an Boden. Für den angezählten Coach Goran Djuricin wird die Luft immer dünner. Der abgeschlagene Tabellenletzte der Vorsaison rückt wieder auf Rang zwei vor.

Rapid ohne Kreativität

Rapid war vor 17.000 anfangs wegen eines Schweigeprotest stillen Fans die Verunsicherung anzusehen. Grün-Weiß hatte 70 Prozent Ballbesitz. Allerdings nur dort, wo keine Gefahr entstand. Mert Müldür (19.) und Deni Alar (32.) scheiterten mit Kopfbällen am starken SKN-Keeper Christoph Riegler.

Die Niederösterreicher setzten in Kontern bissige Nadelstiche. So auch in der 44. Minute, als die "Wölfe" unter kräftiger Mithilfe von Rapid-Keeper Richard Strebinger in Führung gingen. Ex-Rapidler Rene Gartler kombinierte sich mit einem Doppelpass mit Robert Ljubicic in den Strafraum, schloss aus spitzem Winkel ab. Strebinger schlug sich den Ball selbst in die Maschen – 0:1 (44.).

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ausschluss und zweites Gegentor

Nach dem Seitenwechsel machten die Hütteldorfer weiter auf. Das gab dem SKN noch größere Räume. In der 50. Minute bewahrte Strebinger seine Elf mit einer Fußabwehr gegen Kwang-Ryong Pak (50.) vor dem zweiten Gegentreffer. Der gelang Husein Balic in der 64. Minute aus einem mustergültig vorgetragenen Konter.

Da war Rapid bereits nur noch zu Zehnt. Der völlig übermotivierte Andrei Ivan flog mit Gelb-Rot in der 59. Minute vom Platz. Danach fehlte den Gastgebern die Kreativität im Spiel, der Wille, die Partie zu drehen.

Rapid bleibt auf Rang sieben und damit nicht auf einem Platz in der Meistergruppe, verlieren weiter an Boden. Die Niederösterreicher rücken zumindest bis Sonntag auf Rang zwei vor.







(wem)

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