Rapid blamiert sich gegen Schlusslicht St. Pölten

Bei Rapid läuft es daheim weiter nicht. Die Hütteldorfer kassierten in der 13. Runde gegen Schlusslicht spusu SKN St. Pölten eine 0:1-Heimniederlage. Hüsein Balic hatte die Niederösterreicher in der 74. Minute jubeln lassen.
Sturm Graz ging gegen "Eurofighter" Wolfsberg vor eigenem Publikum mit 0:4 unter. Meister Red Bull Salzburg gab sich mit dem 3:0-Erfolg in Mattersburg keine Blöße.

Vier Elfer nicht gegeben



Vor 20.000 Zuschauern stand im ersten Durchgang Schiedsrichter Manuel Schüttengruber im Mittelpunkt. Der Unparteiische aus Oberösterreich hatte gleich vier Elfmeter nicht gegeben. Je zwei auf beiden Seiten.

CommentCreated with Sketch.8 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Bei einem Tackling von Sandro Ingolitsch gegen Christoph Knasmüllner (9.) und einem Handspiel von George Davies (16.) blieb die Pfeife von Schüttengruber stumm. Genauso wie bei Tacklings von Maxi Hofmann (2.) und Richard Strebinger (17.) gegen SKN-Stürmer Kwang-Ryong Pak. Der Videobeweis hätte wohl vier Mal eingegriffen.

Goldtreffer für St. Pölten



Rapid hatte über weite Strecken das Spiel dominiert, ohne für Gefahr zu sorgen. Im Gegensatz zu den Niederösterreichern. Bei einem Kopfball von Luca Meisl rettete die Querlatte für den geschlagenen Strebinger (44.). Auf der Gegenseite hatten Knasmüllner (37.) und Aliou Badji (45+2., 55.) klar vergeben.

Doch in der 74. Minute war der Ball dann im Tor. Der Außenseiter jubelte über die Führung. Einen von Stefan Schwab zu kurz geklärten Freistoß nahm Balic direkt, traf das lange Eck – 0:1. Strittig: Pak und Ingolitsch standen dabei vor Strebinger passiv im Abseits, verdeckten dem Rapid-Keeper die Sicht.

In der Schlussphase warfen die Hütteldorfer dann alles nach vorne. Doch die Ausgleichschance blieb aus. Auch weil die Niederösterreicher klug verteidigten, Rapid immer wieder beschäftigten.

Rapid wartet damit seit drei Spielen auf einen vollen Erfolg, holte nur einen Zähler und kassierte die dritte Saisonniederlage vor eigenem Publikum. Mit dem zweiten Saisonsieg hängte St. Pölten die Rote Laterne der Admira um.

Wolfsberg fertigt Sturm ab



Im "Pack-Derby" kassierte Sturm Graz eine 0:4-Abfuhr gegen Wolfsberg. Michael Novak (20.), Romano Schmid (29.), Shon Weissman (43.) und Christopher Wernitznig (70.) ließen die Lavanttaler jubeln.

Mit einem Dreierpack schoss Patson Daka ( 33., 41., 94.) die Salzburger im Alleingang zum 3:0-Erfolg in Mattersburg.



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