Der Super-G in Bormio war geprägt vom überraschenden Abgang von Matthias Mayer. Nach der Besichtigung hängte der dreifache Olympiasieger seine Skischuhe an den Nagel.
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Der Ski-Weltcup ging aber auch ohne den Kärntner weiter - immerhin wartete der Super-G auf der eisglatten Stelvio in Bormio. Der Schweizer Marco Odermatt war nicht zu biegen, der Gesamtweltcup-Leader zerlegte die Konkurrenz und schnappte sich souverän mit 64 Hundertstel Vorsprung den Sieg.
Starker Zweiter wurde Vincent Kriechmayr. Der Oberösterreicher erwischte eine Top-Fahrt, verlor aber im Zielhang die entscheidenden Zehntel. Auf Platz drei landete Loic Meillard (SUI). Auf Platz vier verpasste Daniel Hemetsberger ganz knapp einen Stockerlplatz.
Kriechmayr weiß, warum es keinen Sieg gab: "Kitzbühel ist meine Lieblingsstrecke, auch wenn ich es dort oft vergeige. Aber hier in Bormio funktioniert's ganz gut. Ich war ein bisschen zu taktisch, da bekommt man eine aufpaniert."
Auch für Matthias Mayer gab es schöne Worte von Kriechmayr: "Bis zum Start hin haben wir alle an den Mothl gedacht. Es war eine komische Stimmung. Vor so einer Karriere kann ich nur den Hut ziehen. Er war immer unser Teamleader. Wir werden ihn schwer vermissen."