Schade! Thiem verliert sein zweites Paris-Finale

Dominic Thiem hat auch sein zweites Grand-Slam-Finale bei den French Open gegen Rafael Nadal verloren, lieferte aber vier Sätze lang einen harten Kampf ab.
Wieder nichts! Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem muss weiter auf die Krönung warten. Der Lichtenwörther verlor bei den French Open in Paris auch sein zweites Grand-Slam-Finale gegen Rafael Nadal. Der Spanier siegte in 3:01 Stunden mit 6:3, 5:7, 6:1 und 6:1, machte mit seinem zwölften Triumph in Roland Garros das Dutzend voll.

Trotzdem hat der Niederösterreicher vier Sätze lang einen echten Kampf abgeliefert, dem Spanier alles abverlangt. Thiem bleibt trotz der Final-Pleite die Nummer vier der Tennis-Welt und streift einen Preisgeld-Scheck über 1,18 Millionen Euro ein.

Thiem startet bärenstark



CommentCreated with Sketch.5 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dabei hatte Thiem den spanischen Sandplatz-"König" im ersten Durchgang bereits am Rande des Abgrunds. Der Lichtenwörther schickte den elffachen Paris-Sieger mit druckvollem Grundlinien-Spiel hin und her, lag mit Break 3:2 voran.

Dann begann Nadal mit seinen Mätzchen, ließ sich bei Thiem-Aufschlagspielen aufreizend lange Zeit, zog dem 25-Jährigen so den Nerv. Nadal brachte plötzlich jeden Ball zurück, holte sich mit zwei Breaks den ersten Satz, servierte zum 6:3 aus.

Satzausgleich für Thiem



Nicht mehr so hochklassig, dafür umso umkämpfter verlief der zweite Durchgang, in dem Thiem und Nadal als Aufschläger brillierten, keine Breakchancen zuließen. Bis zum Stand von 6:5. Da schwächelte Nadal plötzlich beim zweiten Aufschlag. Und Thiem nützte das mit einer guten Länge bei seinen Grundlinien-Schlägen aus. Nadal haute eine Rückhand ins Out, Thiem holte sich den zweiten Satz – 7:5.

Der "König" schlägt zu



Das ließ der Spanier nicht auf sich sitzen. Der Sandplatz-"König" spielte im dritten Satz nach einer Toilettenpause eine Klasse stärker, zog blitzschnell auf 4:0 davon und holte sich den Satz mit dem dritten Break – 6:1.

Thiem bäumte sich im vierten Durchgang noch einmal auf, ließ Breakchancen in Nadals ersten beiden Aufschlagspielen liegen. Der Spanier machte es besser, nahm dem Österreicher den Aufschlag ab und stellte auf 3:0. Da war der Widerstand des immer verzweifelter wirkenden Lichtenwörthers gebrochen. Nadal servierte zum 6:1 aus, Thiem haute einen riskanten Return ins Out.

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(Heute Sport)

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