Thiem, aktuell die Nummer 274 der Weltrangliste, ließ sich auch durch einen katastrophalen Fehlstart im ersten Durchgang nicht aus der Bahn werfen, setzte sich in 2:01 Stunden mit 1:6, 6:1 und 7:6 (7) gegen den Weltranglisten-59. durch. Es war der dritte Erfolg des US-Open-Siegers von 2020 nach seiner schweren Handgelenksverletzung.
In der zweiten Runde bekommt es Österreichs Tennis-Star nun mit dem Argentinier Federico Delbonis zu tun.
Gegen den 21-jährigen Franzosen erwischte Österreichs Tennis-Star im ersten Durchgang einen Katastrophenstart. Gaston dominierte die Ballwechsel, nahm Österreichs Tennis-Star das erste Aufschlagspiel zu null ab – 2:0. Thiem war stets in der Defensive, schenkte dann seinen Aufschlag zum 0:4 mit einem Doppelfehler her. So machte der Franzose den ersten Durchgang nach nur 28 Minuten mit 6:1 zu.
Doch im zweiten Durchgang ist beim zunächst furios aufspielenden Franzosen der Faden völlig gerissen. Das nützte Thiem sofort, um das Heft in die Hand zu nehmen. Mit druckvollen Schlägen spielte sich der Lichtenwörther beim Stand von 1:2 gleich drei Breakbälle heraus, der zweite saß. Der 28-Jährige fand seinen Rhythmus beim Aufschlag und schnappte sich auch das Service seines 21-jährigen Gegners zum 5:1, servierte zum Satzgleichstand aus – 6:1.
Gaston fing sich im dritten Satz wieder, so dominierten die Aufschläger das Spielgeschehen im finalen Satz. Beim Stand von 4:3 ließ Thiem zwei Breakchancen mit leichten Fehlern liegen, danach flog die Kappe des 28-Jährigen über den Platz. So fiel die Entscheidung im Tie-Break, in dem der Franzose schnell mit 4:2 und 5:3 davonzog. Thiem konnte sich jedoch auf seinen Aufschlag verlassen, konnte beim Stand von 6:7 einen Matchball abwehren und nützte bei 8:7 seinen zweiten Matchball der Partie.