Der Niederländer zauberte in seinem letzten Outing des Zeittrainings eine echte Zauberrunde aus dem Hut, fuhr mit 1:26,204 Minuten in Streckenrekord-Zeit zur 43. Pole Position seiner Karriere – eine Runde am absoluten Limit, das zeigte auch ein kleiner Patzer in Kurve eins, der aber kaum Zeit kosste.
So hängte der Vierfach-Weltmeister auch Sprint-Sieger Lando Norris im McLaren ab (+0,065), der sich nur um zwei Tausendstel vor Mercedes-Shootingstar Andrea Kimi Antonelli durchsetzte (+0,067). Der Italiener hatte bereits mit der Bestzeit im Qualifying für den Sprint aufgezeigt.
"Es war ein tolles Qualifying, ich konnte gut in die ersten Kurven reinfahren, da haben wir uns stätig verbessert. Es ist schwierig, die Reifen über eine Runde hinzubekommen, aber ich freue mich, dass ich auf der Pole bin", strahlte der Jung-Papa. "Max hat eine Top-Runde hingelegt. Ich bin zufrieden, freue mich auf morgen", meinte Norris. Und Antonelli ergänzte: "Ich hatte nicht eine so saubere Runde wie gestern, aber der letzte Versuch war schon okay." Der Grand Prix startet am Sonntag (22 Uhr).
WM-Leader Oscar Piastri blieb nach einem verkorksten letzten Versuch nur der vierte Platz (+0,171), hauchdünn vor George Russell im zweiten Mercedes auf Platz fünf (+0,181). Die Williams-Piloten Carlos Sainz und Alexander Albon konnten sich auf den Rängen sechs und sieben noch vor Charles Leclerc im Ferrari schieben, der Achter wurde (+0,550). Yuki Tsunoda im zweiten Red Bull blieb nur Rang zehn (+0,739).
Ferrari-Star Lewis Hamilton, zuvor noch starker Sprint-Dritter, blieb bereits im zweiten Qualifying-Abschnitt als Zwölfter hängen. Genauso wie die Racing Bulls von Isack Hadjar (11.) und Liam Lawson (15.), Sauber-Mann Gabriel Bortoleto auf Rang 13 und Alpine-Fahrer Jack Doohan als 14.
Endstation im ersten Qualifying-Abschnitt war für Nico Hülkenberg im zweiten Sauber(15.), die Aston-Martin-Fahrer Fernando Alonso (17.) und Lance Stroll (19.), für Pierre Gasly im Alpine auf Rang 18 und für Haas-Fahrer Oliver Bearman, der Letzter wurde.