Große Events ganzen Sommer lang verboten

Bild: picturedesk.com
Groß-Events bleiben den ganzen Sommer lang verboten. Für kleinere Events soll es ab 1. Juli Ausnahmen geben. Museen und Ähnliches dürfen Mitte Mai aufsperren.
Vizekanzler Werner Kogler und Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek (beide Grüne) verraten am Freitag einen Fahrplan für die Kultur. Große Events bleiben den ganzen Sommer lang verboten. Museen sperren früher auf.

Keine Events im Sommer

"Ab Mitte Mai ist es möglich, dass Museen und ähnliche Einrichtungen eröffnen können und dürfen", sagt Kogler. Darunter fallen auch Bibliotheken, Lesesäle aber nicht.

Er weitet das Veranstaltungsverbot zudem bis 31. August aus. Große Verantstaltungen, "wo viele Menschen eng zusammenstehen", bleiben weiter verboten.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kein Frequency Festival

Darunter fallen: große Stadtfeste, Musikfestivals, Konzerte und auch das Wiener Donauinselfest. Letzeres wurde bereits auf September verschoben. So etwas im Juli und August zu veranstalten, wäre laut Kogler "fahrlässig".

Diese Ankündigung bedeutet auch das Ende für das Frequency Festival. Es hätte von 20. bis 22. August in St. Pölten stattfinden sollen. Beim Nova Rock Festival war das bereits klar: Es wäre von 10. bis 13. Juni in Nickelsdorf geplant gewesen.

Zu den Salzburger Festspielen kann Kogler noch nichts Konkretes sagen. Da sei man aber noch mit den Veranstaltern in Kontakt.

Kino erst wieder im Herbst

Bei kleineren Veranstaltungen, mit weniger Leute oder einem "sitzenden Ablauf" stellt Kogler Lockerungen in Aussicht. Diese kann er aber erst Mitte Mai bekanntgeben.

Was kann das sein? Freiluftkinos zum Beispiel. Hier sitzen die Menschen und es findet unter freiem Himmel statt. Die regulären Kinos sollen erst Anfang September wieder öffnen.



Proben erlaubt

Neben den Museen, die Mitte Mai wieder aufsperren dürfen, will der Kulturminister auch einen Probenbetrieb wieder erlauben. Künstler, die damit ihr Geld verdienen, sollen unter gewissen Kriterien, wieder proben dürfen - ähnlich wie die Regelung für professionelle Sportler.

Ulrike Lunacek präzisiert: Für Theater, Oper oder Kabaretts muss man sich das ganz genau ansehen, was möglich ist. Einzelne Leute auf der Bühne? Ja vielleicht, mit genügend Abstand zum Publikum. Mehrere Menschen, gar eine Liebesszene? "Das wird nicht gehen." Sie spricht in diesem Zusammenhang auch mit Chören und Orchestern.

++ Alle aktuellen Infos zum Coronavirus und Österreich gibt's hier ++

Die aktuelle Corona-Karte für Österreich:





Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsPolitikCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen