Der Last-Minute-Aufstieg löste alle Emotionen. Nach dem 3:3 gegen Algerien gab Teamchef Ralf Rangnick seinen Spielern deshalb grünes Licht zum Feiern.
Nach dem Herzschlag-Finale in Kansas City kannte der Jubel keine Grenzen. Dank des 96.-Minute-Treffers von Sasa Kalajdzic schaffte Österreich mit dem 3:3 gegen Algerien erstmals seit der WM 1982 wieder den Einzug in die K.-o.-Runde.
Die Erleichterung war riesig. In den sozialen Medien veröffentlichte der ÖFB Bilder und Videos aus der Kabine, auf denen die Spieler ausgelassen feiern. Dazu schrieb der Verband selbstbewusst: "Österreich ist noch nicht fertig."
Auch Kapitän David Alaba richtet den Blick bereits auf die nächste Aufgabe. Im Sechzehntelfinale wartet Spanien – und der Abwehrchef will dort für die nächste Überraschung sorgen. Michael Gregoritsch schlägt ähnliche Töne an: Österreich gehe zwar als Außenseiter ins Duell, rechne sich aber durchaus Chancen aus.
Teamchef Ralf Rangnick hatte trotz kritischer Analyse nichts gegen die spontane Kabinenparty einzuwenden. "Nach vorne haben wir im Umschaltspiel viele Dinge gut gemacht. Gegen den Ball hatten wir aber einige Probleme, auch läuferisch auf der einen oder anderen Position", sagte der Deutsche. Die Aufarbeitung werde aber vertagt: "Darüber reden wir morgen – heute ist einmal Feiern angesagt."