Sport

Lobeshymnen für Superstar Bale

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:40

Wenige Tage zuvor hatte er noch zu seiner Verteidigung ausrücken müssen, am Mittwoch aber durfte Real Madrids Coach Carlo Ancelotti endlich Lobeshymnen auf seinen Star Gareth Bale singen. "Heute haben wir den echten Gareth gesehen", sagte der Italiener nach dem 7:3-Heimerfolg über Sevilla, bei dem der 100-Millionen-Euro-Mann mit zwei Toren und zwei Vorlagen glänzte und bei seinem ersten Einsatz über die volle Spielzeit einen vielversprechenden Ausblick auf die Zukunft gab.

Wenige Tage zuvor hatte er noch zu seiner Verteidigung ausrücken müssen, am Mittwoch aber durfte Real Madrids Coach Carlo Ancelotti endlich Lobeshymnen auf seinen Star Gareth Bale singen. "Heute haben wir den echten Gareth gesehen", sagte der Italiener nach dem 7:3-Heimerfolg über Sevilla, bei dem der 100-Millionen-Euro-Mann mit zwei Toren und zwei Vorlagen glänzte und bei seinem ersten Einsatz über die volle Spielzeit einen vielversprechenden Ausblick auf die Zukunft gab.

Der zuletzt in die Kritik geratene Neuzugang Bale eröffnete mit zwei Treffern in der 14. und 27. Minute den Torreigen und lieferte zwei Assists für den Dreifach-Scorer Cristiano Ronaldo und Karim Benzema - das rückte sogar das Triple des Portugiesen (Saisontore 9 bis 11) in den Hintergrund. Noch vor zwei Wochen hatte sich die spanische Presse in Spekulationen über eine angebliche chronische Rückenverletzung ergangen und den Flügelstürmer, der Anfang September von Tottenham gekommen war, dabei schon in die Nähe eines Fehlkaufs gerückt.

"Er wird für uns in Zukunft sehr wichtig sein"

"Er hat wirklich gut gespielt und dabei seine fantastischen Fähigkeiten gezeigt", sagte Ancelotti, der den teuersten Kicker der Welt nach der enttäuschenden Vorstellung beim noch in Schutz nehmen hatte müssen. "Es braucht Zeit, aber das war einfach notwendig. Er hat keine körperlichen Probleme mehr und wird immer selbstbewusster. Deshalb wird er für uns in Zukunft sehr wichtig sein."

Noch Luft nach oben

Bale selbst zeigte sich erleichtert. "Das war wichtig für meine Form", erklärte der 24-Jährige nach der Partie. "Nachdem ich keine normale Vorbereitung hatte, muss ich meinen Rhythmus erst finden, um mein Bestes geben zu können." Noch sei Luft nach oben: "Klar brauche ich noch Zeit, um mich physisch zu verbessern, aber ich bin sehr froh, 90 Minuten gespielt zu haben."

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