Nach heftigem Zusammenprall

Loch in der Lunge - Sorge um Bundesliga-Star

Großer Schock bei der SV Ried: Eghosa Aisowieren hat sich bei einem Zusammenstoß schwer verletzt und fällt vorerst für unbestimmte Zeit aus.
Georg Steinschnack
27.04.2026, 20:13
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Es war wohl das bitterste Startelf-Debüt, das man sich als Profifußballer vorstellen kann: Evan Eghosa Aisowieren stand bei der 1:0-Niederlage der SV Ried gegen die WSG Tirol gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz, als er von Rieds Stürmer Kingstone Mutandwa in die Tiefe geschickt wurde.

Anschließend wurde er auf Höhe des Elfmeterpunkts im Laufduell von Tirol-Verteidiger Jamie Lawrence in den heraneilenden Torhüter Adam Stejskal gestoßen, der den 20-Jährigen voll erwischte. Er krümmte sich schnell vor Schmerzen auf dem Rasen und musste anschließend mit der Trage vom Platz gebracht werden.

Heilungsprozess offen

Die Diagnose wurde nach dem Spiel bekannt: Rippenbruch, Lungenprellung plus ein kleines Loch in der Lunge. Nun steht bei der SV Ried die Heilung des jungen Offensivmanns, der im Winter vom FAC gekommen war, im Vordergrund. Das bestätigte Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport der Innviertler auf "Heute"-Anfrage: "Eine solche Verletzung habe ich in meiner Zeit im Profi-Fußball noch nie erlebt. Aber durch den Aufprall, den er bei dieser Aktion erlitten hat, kann so etwas leider passieren. Er befindet sich derzeit im Krankenhaus in Ried."

Wie lange Aisowieren der SV Ried fehlen wird, ist dabei unklar: "Es ist noch zu früh, um abzuschätzen, wie lange es dauern wird, bis er wieder Fußball spielen kann. Er wird von uns die Zeit bekommen, die er benötigt, um sich vollständig zu regenerieren."

Ist die Red-Bull-Dominanz endgültig vorbei?

Kritik am Schiedsrichter

Ganz allgemein war man im Innviertel mit der Leistung von Schiedsrichter Jakob Semler unzufrieden. Und das nicht nur, weil er bei dieser Aktion kurioserweise ein Offensiv-Foul von Aisowieren gepfiffen hatte. Auch in der 43. Minute gab der Schiedsrichter nach einem Eckball ein Foul der Rieder.

Peter Kiedl hatte dabei einen Zweikampf mit Torhüter Stejskal bestritten, der den Ball zu Joris Boguo faustete, der ihn wiederum im Tor versenkte. Doch Semler hatte bereits zum Ärger der Rieder abgepfiffen. Eine Entscheidung, die Ried-Trainer Maximilian Senft anschließend bei "Sky" stark kritisierte: "Ich glaube, ich bin nicht der erste Trainer in dieser Saison, der kritisiert, dass bei den Torhütern zu weich gepfiffen wird. Aber das ist die Linie der österreichischen Schiedsrichter, an der wir uns orientieren müssen."

{title && {title} } gst, {title && {title} } Akt. 27.04.2026, 20:50, 27.04.2026, 20:13
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