ÖFB-Star Maximilian Wöber hat es endlich geschafft. Nach einer langen Verletzungsodyssee feierte der ÖFB-Teamspieler beim 1:1 gegen Stuttgart sein verspätetes Bundesliga-Debüt für Werder Bremen.
Dabei hatte alles so bitter begonnen. Wöber erinnerte sich: "Es war der 15. August, als ich im Pokalspiel dabei war." Damals setzte es nicht nur eine Niederlage in Bielefeld, der Wiener zog sich auch die erste von mehreren Verletzungen zu. Es folgten Monate voller Rückschläge und verpasster Comeback-Versuche.
Umso größer war nun die Erleichterung: "Ich bin extrem erleichtert, dass ich es in dieser Saison noch geschafft habe. Ich bin froh, dass die Leidenszeit vorbei ist."
Auch Trainer Daniel Thioune zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Rückkehrers: "Ich freue mich sehr für Maxi, weil er eine lange Leidenszeit hinter sich hat und alles sofort extrem stabil war. Das hat der Mannschaft extrem geholfen."
Wöber überzeugte mit wichtigen Klärungen und gewonnenen Kopfballduellen. Beinahe hätte er sich sogar zum Matchwinner gekrönt. Kurz vor Schluss setzte er zu einem Fallrückzieher an, traf den Ball aber nicht richtig. Sportchef Clemens Fritz meinte dazu: "Er hätte sich da in die Geschichtsbücher eintragen können, wenn er den macht."
Für Wöber geht der Blick nun nach vorne. In den verbleibenden drei Bundesliga-Spielen will er sich für das ÖFB-Team empfehlen und sich einen Platz bei der Weltmeisterschaft sichern. Der Verteidiger bleibt überzeugt: "Ich habe dem Trainerteam bei vorherigen Einsätzen schon bewiesen, dass ich auch ohne Spielrhythmus auf den Punkt Leistung bringen kann."