Am 15. August des vergangenen Jahres stand Maxi Wöber zuletzt für Werder Bremen auf dem Platz – beim Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld. Danach verletzte sich der Verteidiger und musste 254 Tage auf sein Comeback warten. Gegen Stuttgart war es nun endlich so weit: Der ÖFB-Spieler wurde in der Schlussphase für 25 Minuten eingewechselt, Romano Schmid spielte von Beginn an.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick könnte in der Defensive mit Wöber eine weitere Option für die Fußball-WM bekommen.
"Das ist am Ende zu wenig. Im Kampf um die Champions League müssen wir gerade zu Hause jeden Dreier holen, um alles in der eigenen Hand zu haben. Auch wenn wir kaputt waren, haben wir uns mehr vorgenommen. Das tut schon weh", sagte VfB-Torjäger Ermedin Demirovic bei DAZN enttäuscht.
Bereits am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt es in Hoffenheim zum großen Showdown um die Königsklasse. Danach geht es für den VfB im schweren Endspurt noch gegen Leverkusen und Frankfurt. Demirovic sprach von "drei Brettern, zwei davon gegen direkte Konkurrenten".
Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte. "Das war für uns als Mannschaft eine super Leistung. Der Punkt ist für uns sehr wichtig", betonte Stage.
Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Demirovic glich in der 61. Minute aus.