Der Abwehrkampf gegen Russland kostet der Ukraine einiges an Geld. Laut Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow darin benötige man für das laufende Jahr rund 136 Milliarden Euro. Ungefähr 53 Milliarden Euro sollen aus dem ukrainischen Budget kommen.
Damit bleibt ein offener Restbetrag von etwa 83 Milliarden Euro. Wie die "Krone" berichtet, würde somit auch mit einer geplanten EU-Anleihe eine erhebliche Finanzierungslücke bleiben.
Seitens Kiews möchte man von den europäischen Partnern nun weitere 6,6 Milliarden Euro für Militärgeräte haben. Demnach soll es sich dabei um ungenutzte Mittel aus der Europäischen Friedensfazilität handeln.
Ursprünglich wurde diese 2021 ins Leben gerufen, um Drittstaaten zu unterstützen. Inzwischen diene sie jedoch größtenteils für die Unterstützung der Ukraine. Hilfe kann sich die Ukraine seitens der NATO erhoffen.
Vor allem Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass sich sein Land auf dem kommenden NATO-Gipfel nächste Woche für eine neue Finanzhilfe der europäischen Partner starkmachen werde. So soll Russland zu einem Waffenstillstand gedrängt werden.