Lochte verliert nach Lügengeschichte Badehose

Bild: Reuters

Offiziell sind die Olympischen Sommerspiele in Rio beendet, für Ryan Lochte sind sie es noch nicht. Der US-Schwimm-Star, der mit der Kraul-Staffel Gold eroberte, erfand nach einer durchzechten Nacht einen Raubüberfall. Weil das Lügenkonstrukt aufflog, kündigen Sponsoren die Zusammenarbeit auf.

Offiziell sind die sind sie es noch nicht. Der US-Schwimm-Star, der mit der Kraul-Staffel Gold eroberte, erfand nach einer durchzechten Nacht einen Raubüberfall. Weil das Lügenkonstrukt aufflog, kündigen Sponsoren die Zusammenarbeit auf.
Besonders bitter für Lochte: Schwimmartikelhersteller Speedo will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Das Kult-Label stattete den 32-Jährigen lange mit Badehosen- und Hauben aus. "Wir können kein Verhalten billigen, das den Werten widerspricht, für die dieses Unternehmen seit Langem steht", hieß es in einem Statement. Auch Ralph Lauren sprang als Sponsor des sechsfachen Olympiasiegers ab.

Erfundener Überfall

Lochte hatte behauptet, in Rio mit vorgehaltener Waffe überfallen worden zu sein. Wie sich später herausstellte, war die Geschichte frei erfunden. Viel mehr randalierte der Schwimmer mit drei Kollegen in einer Tankstelle, urinierte hinter das Lokal und riss ein Werbeplakat von der Wand, als er von Security-Beamten gestellt wurde.

Mittlerweile hat sich der US-Star für sein Verhalten entschuldigt, sagt aber auch, dass er Opfer einer Erpressung geworden sei. Die Sicherheitsbeamten hätten von ihm und seinen Kameraden Geld verlangt. "Ich habe bis zu einem gewissen Umfang nicht gelogen. Ich habe nur übertrieben dargestellt, was mir passiert ist", sagt Lochte.

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