Loeb in eigener Welt - Debütant VW überrascht

Bild: DAPD

Wie gewohnt diktierte Sebastien Loeb auch beim Auftakt der neuen Rallye-WM-Saison das Tempo. Der Franzose führt nach vier von 18 Sonderprüfungen der Rallye Monte Carlo souverän vor VW-Pilot Sebastien Ogier. Der Russe Evgeny Novikov, der mit der österreichischen Co-Pilotin Ilka Minor unterwegs ist, liegt nach einem Zeitnehmungs-Chaos auf Platz sechs.

Wie gewohnt diktierte Sebastien Loeb auch beim Auftakt der neuen Rallye-WM-Saison das Tempo. Der Franzose führt nach vier von 18 Sonderprüfungen der Rallye Monte Carlo souverän vor VW-Pilot Sebastien Ogier. Der Russe Evgeny Novikov, der mit der österreichischen Co-Pilotin Ilka Minor unterwegs ist, liegt nach einem Zeitnehmungs-Chaos auf Platz sechs.

Zwar bedeutet ein souveräner Vorsprung auf der berüchtigten "Monte" nur wenig. Doch Loeb, der den Klassiker schon sechs Mal gewinnen konnte, ist diesmal schwer einzuschätzen. Der Franzose wird in diesem Jahr nicht an allen Saisonläufen teilnehmen. Nach neun Titeln in Folge will er sich auch anderen Projekten, wie Le Mans, widmen. Somit wird es 2013 endlich wieder einen neuen Champion geben. Doch bis zum letzten Lauf in Wales ist es noch ein weiter Weg.

Überraschung durch VW

Und Loebs Nachfolger scharren bereits in den Startlöchern. Hinter dem Rekordchamp geht es bei der 81. Ausgabe des Klassikers eng zu. Bei der ersten Sonderprüfung überraschte Neueinsteiger VW. Sebastien Ogier fuhr den Polo zur Bestzeit. Doch die zwischenzeitliche Führung schnappte ihm Loeb postwendend auf dem zweiten Teilstück weg.

Thema waren dann vor allem die Reifen. Dies hing auch mit den schwierigen Straßenverhältnissen zusammen: Asphalt wechselt sich ab mit Schnee, Eis und Matsch. Loeb konnte bei diesen Bedingungen seine Routine voll ausspielen und fuhr auch auf den zwei weiteren Sonderprüfungen des Tages die schnellste Zeit. Der Franzose geht mit 1:20 Minuten Vorsprung auf Ogier am Donnerstag wieder ins Rennen - es stehen sechs Wertungsprüfungen auf dem Programm.

Minor im Zeitenchaos

Gut lief es auch für Ilka Minor, die bereits Manfred Stohl am Weg zum WM-Titel das "Gebetsbuch" vorlas. Mit Fahrer Evgeny Novikov belegt sie derzeit den sechsten Platz. Die russisch-österreichische Paarung hat 2:50 Minuten Rückstand.

Für einige Zeit sah es wesentlich besser aus. Noch Stunden nach der letzten Wertungsprüfung des Tages gab es keine Zeitentabellen. Zwischenzeitlllich wurden Novikov/Minor sogar auf Rang zwei geführt.

Stand nach vier von 18 Sonderprüfungen:

1. Sebastien Loeb (FRA) Citroen 1:39:49,0 Std.

2. Sebastien Ogier (FRA) VW 1:20,3 Min.

3. Mikko Hirvonen (FIN) Citroen +1:46,7

4. Dani Sordo (ESP) Citroen +2:01,2

5. Jari-Matti Latvala (FIN) VW +2:32,2

6. Evgeny Novikov (RUS) Ford +2:50,6

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