Londoner Klubs und Dragovic-Team Kiew steigen auf

Vor dem letzten Spieltag in der Champions League standen beide Londoner Großklubs nahe am Ausscheiden. Doch Chelsea und Arsenal rissen das Ruder noch herum und fixierten den Einzug ins Achtelfinale der "Königsklasse". Hinter den "Blues" schaffte auch Aleksandar Dragovics Klub Dynamo Kiew als Gruppen-Zweiter den Aufstieg.

Vor dem letzten Spieltag in der standen beide Londoner Großklubs nahe am Ausscheiden. Doch Chelsea und Arsenal rissen das Ruder noch herum und fixierten den Einzug ins Achtelfinale der "Königsklasse". Hinter den "Blues" schaffte auch Aleksandar Dragovics Klub Dynamo Kiew als Gruppen-Zweiter den Aufstieg.

Vor dem entscheidenden sechsten Spieltag konnten sich mit dem FC Chelsea, dem FC Porto und Dynamo Kiew gleich drei Teams aus der Gruppe G Hoffnungen auf das Champions League-Achtelfinale machen. Der krisengeschüttelte Premier League-Klub hatte es selbst in der Hand und stieg auf. Der frühe Führungstreffer durch ein Geschenk der Porto-Abwehr in der zwölften Minute spielte den "Blues" dabei in die Karten. Bei einem Schuss von Diego Costa klärte Porto-Keeper Iker Casillas an die Brust von Ivan Marcano, von wo die Kugel ins Tor sprang. 

Nach dem Gegentreffer wirkten die Portugiesen verkrampft, so gelang der Elf von Jose Mourinho kurz nach Wiederbeginn das entscheidende 2:0. Willian schloss einen flott vorgetragenen Konterangriff der Londoner über Hazard und Diego Costa ins kurze Eck ab (52.). 

Im Parallelspiel in Kiew, das nach rassistischen Äußerungen der ukrainischen Fans vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen werden musste, feierten die Gastgeber einen 1:0-Sieg über Maccabi Tel Aviv im Schongang. Den Siegtreffer f+r den ukrainischen Meister, bei dem Aleksandar Dragovic in der Innenverteidigung durchspielte, erzielte Denis Garmash nach einem Abpraller aus kurzer Distanz (15.)

Arsenal gelingt Wunder von Piräus

Arsenal London musste bei Olympiakos Piräus mit zwei Treffern Unterschied gewinnen. Und dank eines entfesselt aufspielenden Olivier Giroud gelang den "Gunners" das Wunder von Piräus. Bereits nach einer halben Stunde brachte der französische Stürmer die Londoner per Kopf in Front (29.), legte kurz nach Wiederbeginn aus kurzer Distanz nach (49.) und verwandelte in der 67. Spielminute einen Elfmeter nach Handspiel von Omar Elabdellaoui sicher zum klaren 3:0-Auswärtssieg, der für den zweiten Gruppenplatz reicht.

Im unbedeutenden Parallelspiel feierte der FC Bayern einen klaren Auswärtssieg bei Dinamo Zagreb. Nach offenen ersten 60 Minuten brachte Robert Lewandowski den deutschen Rekordmeister mit einem Doppelpack in Front. Nach Flanke von Thomas Müller netzte der Pole in der 61. Minute ein und schloss drei Minuten später ein Solo zum 2:0 ab. Die Chance auf den dritten Treffer ließ Thomas Müller vom Elfmeterpunkt liegen, traf nur die Stange (87.).

Roma zittert sich weiter

Ein 1:1 gegen eine B-Elf des Champions League-Titelverteidigers FC Barcelona, in der bloß Lionel Messi zum Einsatz kam, reichte Bayer Leverkusen nicht zum Weiterkommen. Nach dem frühen Führungstreffer der Katalanen durch den argentinischen Superstar, der nach Rakitic-Steilpass Keeper Bernd Leno umkurvte und einschob (19.), glich Chicharito vier Minuten später nach einem Mehmedi-Querpass aus (23.). Der Siegtreffer gelang der "Werkself" aber nicht. Die letzte Chance vergab Karim Bellarabi in der Nachspielzeit.

Da sich im Parallelspiel der AS Roma und BATE Borisow mit 0:0 trennten, reichte das torlose Remis der Roma zum Aufstieg. Das erste Spiel unter Neo-Coach Gary Neville verlor der FC Valencia gegen das abgeschlagene Gruppen-Schlusslicht Olympique Lyon mit 0:2 und landete so nur auf dem dritten Gruppenplatz. Mit einem 2:1-Sieg gegen den überragenden Gruppensieger Zenit St. Petersburg schaffte KAA Gent den Sprung ins Achtelfinale.

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