Am Freitag wurden die 12. Paralympischen Winterspiele in Pyengchang offiziell eröffnet. Bis zum 18. März kämpfen gut 570 Sportler aus 49 Nationen um Edelmetall. In den Disziplinen Ski alpin, Langlauf, Biathlon, Rollstuhlcurling, Eishockey und Snowboard stehen insgesamt 80 Bewerbe auf dem Programm. Je nach Beeinträchtigung werden die Sportler in die Kategorien stehend, sitzend oder sehbehindert eingeteilt.
Österreich wird dabei von einem starken Alpin-Aufgebot vertreten. Angeführt von Claudia Lösch, die bei der Eröffnungsfeier Österreichs Delegation in die Arena führte, und Markus Salcher. Insgesamt sind 13 rot-weiß-rote Behindertensportler in Südkorea dabei.
Abfahrts-Gold als Ziel
Die sechsfache Behindertensportlerin des Jahres peilt ein letztes großes Ziel an. "Die Abfahrt war immer meine Herzensdisziplin. Da fehlt mir noch Gold bei den Paralympics", so die 29-Jährige im Vorfeld der Spiele. Das Minimalziel ist eine Medaille. Für die querschnittsgelähmte Niederösterreicherin sind es bereits die vierten Paralympics. "Die große Nervosität ist weg, man geht anders an die Sache ran, kann es mehr genießen."
Für Salcher sind es die dritten Paralympics. Der Kärntner nimmt Abfahrt und Super-G als Champion von 2014 in Angriff. Bereits am Samstag steht die Abfahrt auf dem Programm. "Auf Frühlingsschnee bin ich stark", hofft der halbseitig gelähmte Kärntner auf wärmere Temperaturen.
ORF berichtet in Zusammenfassungen
Weiters bei den Paralympics dabei: Heike Eder, Markus Gfatterhofer, Thomas Grochar, Gernot Morgenfurt, Nico Pajantschitsch, Roman Rabl, Simon Wallner und Martin Würz in den Alpin-Bewerben, Patrick Mayrhofer und Reinhold Schett bei den Snowboardern sowie Carina Edlinger im Langlauf.
Der ORF berichtet umfassend von den Spielen. Es gibt eine tägliche Zusammenfassung im Vorabend-Programm von ORFeins, genausso wie Highlights auf ORF Sport +. (wem)